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„It’s my life“– Der Lebenslauf auf Englisch

Max by
04 Nov 2015 um 16:39

Vor das Praktikum in den USA hat das Leben die englische Bewerbung inklusive Lebenslauf gesetzt. Die schlechte Nachricht: Eine einfache Übersetzung deines bestehenden CVs reicht nicht. Die gute Nachricht: Ein englischer Lebenslauf ist keine Raketenwissenschaft. Wir sagen dir, was du beachten musst.

Ein CV, oder resume bzw. résumé in den USA, ist anders aufgebaut als der Lebenslauf im deutschsprachigen Raum. Und auch zwischen Grossbritannien und den USA gibt es einige Unterschiede, die du nicht außer Acht lassen darfst.

Die Basics

Während Bewerber hierzulande frei entscheiden können, ob sie ihren Lebenslauf chronologisch oder umgekehrt chronologisch aufbauen, lautet die goldene Regel bei einer englischen Bewerbung: Beginne bei der Auflistung deiner Stationen immer mit den neuesten Daten.

Wenn du dich in Grossbritannien bewirbst, kann dein Lebenslauf zwei Seiten lang sein. In den USA darf er eine Seite nicht überschreiten. Auch bei der Betitelung des Lebenslaufs gibt es dies- und jenseits des Atlantik unterschiedliche Regelungen: Ein britischer CV wird mit dem lateinischen Ausdruck Curriculum Vitae überschrieben. In einer US-Bewerbung schreibst du stattdessen Resume, wobei du die Überschrift auch weglassen kannst. Denk daran, dass du eventuell Eigennamen anpassenmusst: Da die englische Sprache die Umlaute ä, ö und ü nicht kennt, solltest du diese Umlaute ersetzen, um deine Recruiter nicht in Verlegenheit zu bringen. Aus Müller wird so zum Beispiel Mueller oder Muller. Unser Tipp: Recherchiere auf Facebook, ob es Amerikaner oder Briten gibt, die eine Abwandlung deines Namens tragen. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, da alle angelsächsischen Länder seit Jahrhunderten Einwanderungsländer sind und viele Europäer dorthin ausgewandert sind. So findest du oft schnell eine gebräuchliche Abwandlung deines Namens.

Englischer Lebenslauf in 9 Schritten

Ein englischer CV ist in mehrere Bereiche unterteilt. Hier kannst du nachlesen, wie du deinen Lebenslauf gliedern musst, damit dein CV den neuen Anforderungen entspricht.

Personal Details:

Ähnlich wie bei einem deutschen Lebenslauf enthält dieser Teil deinen Namen, deine Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Mehr nicht.Ein Foto oder die Angabe der Religion sind wegen der strengen Anti-Diskriminierungsgesetze in englischen Bewerbungen ein absolutes No Go. In US-Bewerbungen wird sogar das Geburtsdatum weggelassen. Bei Bewerbungen für britische Unternehmen gibst du dein Geburtsdatum nach folgendem Muster an: 8 August 1990.

Persönlichkeitsbeschreibung / Karriereziel:

Dieser Teil ist ein bisschen tricky. Entweder du nennst diesen Teil Career Objective und gibst in maximal drei Sätzen an, was dein Berufsziel ist (das du natürlich genau auf die Stellenausschreibung abgestimmt hast). Oder du versiehst den Teil mit der Überschrift Personal Profile oder Skills und listest relevante Fähigkeiten, zum Beispiel bestimmte Computerfähigkeiten, auf.

Achievements:

Wenn du – etwa im Rahmen eines längeren Praktikums – schon berufliche Erfolge erzielt hast, musst du sie im CV betonen. Nenn dabei gerne auch Zahlen und konkrete Projekte, um deine Leistungen zu untermauern. Falls du noch keine Erfolge vorweisen kannst, lässt du diesen Bereich einfach weg.

Experience:

Diesen Teil des CV kannst du Professional Experience, Work Experience oder Employment nennen. Auch hier nennst du die letzte oder aktuelle Tätigkeit zuerst, zusammen mit dem Namen der Firma, einer genauen Tätigkeitsbezeichnung und dem genauen Anstellungszeitraum. Liste nur Berufserfahrungen auf, die für den neuen Job von Bedeutung sind. Falls du als frischgebackener Uniabsolvent keine relevanten Einträge für diesen Bereich vorweisen kannst, fokussier dich bei deinem CV inhaltlich auf relevante Weiterbildungen oder Fähigkeiten.

Education:

Hierlistest du deine Schul- und Hochschulausbildung auf. Dabei fängst du mit dem höchsten Abschluss an. Die Stationen benennst du nach folgendem Muster:

exakter Studienzeitraum – Name der Einrichtung – genaue Abschlussbezeichnung

Der letzte Eintrag des Education-Bereichs ist der Schul- oder Hochschulabschluss. Die Grundschule interessiert im englischen CV niemanden: Lass diesen Eintrag deshalb weg.

Qualifications and Training:

Du hast für den Job relevante Weiterbildungen gemacht, vielleicht auch als Teil eines früheren Jobs? Dann kannst du diese Weiterbildung und die damit verbundene Qualifikation (mit Kursdatum!) in diesem Teil nennen. Hast du bisher nur einen zusätzlichen Kurs belegt, schreibst du ihnbesser in den Education-Bereich und lässt den Bereich Qualifications and Training weg.

Activities / Interests:

Hier kannst du deine Hobbies und Interessen nennen. Wenn du eine Teamsportart betreibst, kannst du damit richtig punkten, denn angelsächsische Personaler ziehen aus diesem Teil des CV Rückschlüsse auf deine sozialen Fähigkeiten.

Other Information:

Wenn sich in deinem Lebenslauf Lücken finden, kannst du in diesem Teil des CV erklären, was du in diesem Zeitraum gemacht hast. Falls du keine Lücken hast, lass diesen Teil weg.

References:

Am Ende deines CV solltest du zwei oder drei Referenzpersonen mit ihren Kontaktdaten nennen. Wähle Personen aus deinem Umfeld, die dich gut kennen und bereit sind, deinen guten Ruf fremden Personen gegenüber zu bestätigen. Der hierzulande oft verwendete Zusatz “References available upon request” gehört nicht in ein englisches CV.

Du siehst, ein CV in englischer Sprache ist kein starres Gefüge, sondern hat vielmehr ein Grundgerüst mit optionalen Anteilen, welches dir erlaubt, die Inhalte auf deine Biografie abzustimmen. Nimm dir Zeit, um die unterschiedlichen Optionen für deine persönliche Gliederung abzuwägen. Und vergiss nicht, deine Unterlagen von einem Muttersprachler Korrektur lesen zu lassen! Wir wünschen dir all the best, take care! :)

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