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Touch too much: Diese Übertreibungen verderben dein Anschreiben

Max by
13 Nov 2015 um 15:41

Das Anschreiben, ein ewiger Drahtseilakt. Aussagekräftig und einzigartig, aber nicht übertrieben und krampfhaft, selbstbewusst, aber nicht arrogant. Theoretisch weiss man das – in der Praxis rutscht man aber doch schnell zu weit in die eine oder andere Richtung.

Am Wichtigsten ist, dass dein Anschreiben nicht langweilig und austauschbar ist. Im Zweifelsfall ist es besser, in der ersten Version ein wenig zu einzigartig und speziell zu sein und in der anschliessenden Überprüfung die Stellen zu überarbeiten, an denen du möglicherweise ein wenig über das Ziel hinaus geschossen bist. Diese Fehler musst du erkennen und korrigieren.

1. Du unterstellst der Firma Probleme

Natürlich spricht es für dich, wenn du auf das Unternehmen und die Projekte im Speziellen eingehen und Vorschläge anbringen kannst, inwieweit du mit deiner Expertise deinen Anteil beisteuern kannst. Vermeide aber Andeutungen über Probleme des Unternehmens – und dich als ihre Lösung darzustellen. Das ist nicht nur überheblich, sondern wirft auch die Frage auf: Wenn du schon als Aussenstehender meinst, alles besser zu wissen, wie soll es dann erst werden, wenn du Teil des Unternehmens bist?

2. Du nutzt zu viele Adjektive

Adjektive sind toll. Sie helfen dir, deiner Bewerbung Leben einzuhauchen und ein vollständiges, klares Bild von dir zu vermitteln. Achte aber darauf, nicht nur abgedroschene Standard-Adjektive wie „engagiert“, „kreativ“ und „flexibel“ zu benutzen, sondern dich auf wirklich aussagekräftige Worte zu beschränken. Wirf auch ein Auge auf die Menge: Geh lieber sparsam mit Adjektiven um, sonst wirkt dein Anschreiben schnell übertrieben und unauthentisch.

3. Du verlierst dich in irrelevanten Details

Deine Hobbies und Interessen mögen den Recruiter bis zu einem gewissen Grad interessieren. In deinem Anschreiben haben sie trotzdem nichts verloren. Wenn es dir wichtig ist, kannst du sie am Ende deines CV erwähnen – und zwar nur dort. Auch die genaue Beschreibung deiner Aufgaben für einzelne Positionen ist irrelevant. Konzentriere dich auf deine Motivation und deine Skills, die für die betreffende Stelle wichtig sind.

4. Du bist negativ

Deine Motivation für die ausgeschriebene Stelle zu verdeutlichen, ist nicht das Gleiche wie das Schlechtmachen deines letzten Jobs oder Arbeitgebers! Du wirst keinen Personaler mit einer Bewerbung überzeugen, die „Bitte stellt mich ein, alles ist besser als mein letzter Job“ schreit. Ausserdem legt eine solch starke Kritik die Vermutung nahe, dass du zur Kategorie der Dauer-Beschwerer gehörst und damit auch im nächsten Job nicht einfach aufhören wirst. Vermeide negative Äusserungen am besten komplett und nutz den Platz lieber, um den Personaler von deinen Qualitäten zu überzeugen!

5. Es gibt Unstimmigkeiten

Dein Anschreiben muss inhaltlich eins zu eins mit deinem Lebenslauf übereinstimmen. Ungereimtheiten fallen dem geübten Personaler-Auge unter Garantie auf! Gleich deine Ausführungen und Daten also vor dem Abschicken nochmals ab – auch mit deinen Online-Auftritten! Denke immer daran, deine Profile bei Xing und LinkedIn für die jeweilige Bewerbungsperiode auf den neusten Stand zu bringen, damit hier alles stimmig ist.

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