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Turbo-Anschreiben: Die 3 x 10 Minuten-Formel für deine Bewerbung

Max by
19 Nov 2015 um 12:06

Ob du erst am letzten Tag der Bewerbungsfrist auf die Anzeige stösst oder es einfach mal wieder bis zur letzten Minute vor dir hergeschoben hast: Wenn deine Bewerbung raus muss, wird es hektisch. Kann das gutgehen?

Deinen Lebenslauf aktualisierst du hoffentlich regelmässig bzw. sobald sich etwas Neues ergibt. Hiermit solltest du also nicht allzu viel Arbeit haben. Aber das Anschreiben! Einfach ein altes nehmen und Namen, Adresse und Stellenbezeichnung austauschen? Dann kann man die Bewerbung auch gleich sein lassen. Besser: Nicht in Panik verfallen und mit dem 3 x 10 Minuten Programm ein schnelles, aber dennoch ordentliches Anschreiben verfassen!

Phase 1: Die Kernaussagen

Seminararbeit, Frühjahrsputz oder eben Anschreiben: Der Anfang ist immer am schwersten. Überspring ihn fürs Erste und fang damit an, die wichtigsten Aussagen, Fakten und Argumente zu Papier zu bringen. Formuliere Antworten auf Fragen wie:

  • Warum bist du die geeignete Besetzung für die Stelle?
  • Was interessiert oder fasziniert dich an der Position und / oder dem Unternehmen?
  • Welche relevanten Erfahrungen bringst du mit?
  • Welchen Mehrwert wirst du dem Unternehmen bieten?

Halt dir schon hierbei immer die Stellenbezeichnung vor Augen. So kannst du sichergehen, dass du die richtigen Schwerpunkte setzt.

Phase 2: Beispiele einfügen

Die Faktensammlung zur Überzeugung des Personalers steht also. Nun wird es Zeit, ihr noch ein wenig Nachdruck zu verleihen – mit konkreten Beispielen, die deine Eignung untermauern. Auch hier gilt wieder: Bezieh dich immer auf die Stellenbeschreibung, damit deine Beispiele auch genau das zeigen, was die Firma sucht. Beschreib kurz und verständlich Situationen, die deine Sozialkompetenz, dein Verkaufstalent, deine Flexibilität etc. deutlich machen. Nutz Beispiele, die im Gedächtnis bleiben!

Phase 3: Der Feinschliff

Die Inhalte stehen – das war doch gar nicht so schlimm. Jetzt geht es ans Äussere deines Anschreibens: Bring deine einzelnen Punkte in eine sinnvolle Reihenfolge und gib deinem Schreiben eine Struktur. Formulier die Absätze gegebenenfalls noch aus und achte darauf, dass alles schlüssig ist und sich als Ganzes gut liest. Ganz wichtig: Grammatik und Rechtschreibung!

Und nun schliesst sich der Kreis: Brauchst du einen einleitenden Absatz oder ist der Einstieg deines Anschreiben vielleicht schon einwandfrei? Wenn nicht, bietet sich einer der vielen Gedanken der letzten 20 Minuten als Aufhänger an? Halt dich nicht zu lang mit der Einleitung auf – ein Satz reicht völlig und direkt zur Sache zu kommen ist immer besser als ein ganzer Absatz ohne echten Inhalt.

Zum Schluss gilt, was immer gilt: Nutz jede verbleibende Minute, um dein Anschreiben Korrektur zu lesen – und im Idealfall Korrektur lesen zu lassen.

Viel Erfolg!

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