Fabrik und maschine   angst vor grossen aufgaben
Fabrik und maschine   angst vor grossen aufgaben

Die Angst vor grossen Aufgaben – und wie du sie selbst nur schlimmer machst

Max by
23 Nov 2015 um 13:01

Dir flattert eine Aufgabe auf den Tisch: Sie ist vergleichsweise gross und anstrengend. Auf jeden Fall nichts, womit man nachmittags noch anfangen würde. Oder sie ist einfach nur unangenehm. Naja, dein Zukunfts-Ich wird das schon irgendwie hinbekommen. Wahrscheinlich. Aber Panik bekommt es auch.

Fast jeder prokrastiniert. Jeder weiss, dass es wenig sinnvoll ist, aber in den Griff bekommen es dennoch die wenigsten. Aber das Problem an der Prokrastination ist nicht nur, dass man vielleicht ein besseres Ergebnis erzielt hätte, hätte man seine Zeit ordentlich genutzt. Jede Stunde Aufschieben ist auch eine psychische Belastung: Je länger man eine Aufgabe nicht angeht, desto mehr Angst baut man vor ihrer Umsetzung auf – auch wenn man weiss, dass sie sich als unbegründet herausstellen wird, weil man die Arbeit im Endeffekt ja doch erledigt.

Mit der Unproduktivität steigt das Angstlevel

Die Angst vor einer Aufgabe kannst du dir vorstellen wie eine steigende Gerade. Vom Erhalten der Aufgabe bis zum Beginn ihrer Bearbeitung steigt sie kontinuierlich – und wird dementsprechend umso grösser, je länger deine unproduktive Phase andauert. Das bedeutet, dass dir die Aufgabe schnell viel schlimmer, unangenehmer und schwerer zu bewältigen erscheint, als sie tatsächlich ist. Und die Überwindung wird von Stunde zu Stunde schwieriger.

Irgendwann kommt der Punkt, der kommen muss (das wusstest du auch selbst von Anfang an): Du schaffst es, endlich mit der Arbeit zu beginnen. Während du dich mit der Aufgabe vertraut machst, dich einarbeitest und dir vornimmst, beim nächsten Mal ganz bestimmt früher anzufangen, wird die Angst nicht einfach verschwinden – aber in dieser Anfangsphase stagniert sie zumindest oder steigt nur noch wenig an. So oder so ist der Bann gebrochen: Du bist in der produktiven Phase.

Die Angst geht, der Zeitdruck kommt

Spätestens seit Seminararbeiten wissen wir alle: Der Anfang ist am schwersten. Ist er einmal gemacht, ist Prokrastination meist kein Thema mehr – vor allem, wenn die Deadline bedrohlich näher rückt. Dumm nur, dass mit schwindender Angst vor der Aufgabe und dem Einsetzen der Produktivität ein anderer unangenehmer Faktor zunimmt: Der Zeitdruck. Die psychische Belastung betreffend hast du dich bei diesem Szenario also vom Regen in die Traufe bewegt.

Und wie kommt man jetzt raus aus diesem Teufelskreis? Du ahnst es: Um dem Dauerstress zu entgehen, musst du wohl oder übel eine Strategie entwickeln, mit der du deine Prokrastination in den Griff bekommst – sei es mithilfe deines eigenen Belohnungssystems, indem du die Aufgabe in mehrere kleine Teile aufsplittest, mit Apps oder Plugins Ablenkungen minimierst oder eine andere Möglichkeit findest, mit der du deinen Hintern hochbekommst.

Und mach dir vor allem die Tatsache bewusst, dass die Situation durch Aufschieben nur schlimmer wird und du dich dauerhaftem Stress aussetzt – das macht nicht nur wenig Spass, sondern ist auch extrem ungesund. Finde heraus, was dir beim zeitigen Anfangen hilft! Und auch diese Aufgabe solltest du nicht auf dein Zukunfts-Ich abwälzen.

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