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„Eine Karriere bei der SBB ist auch ohne Uni-Abschluss möglich“ – Rebekka Wetter-Good, Teamleiterin kombinierter Verkehr, SBB Cargo

Max by
26 Nov 2015 um 16:18

Sie ist seit 17 Jahren bei der SBB und hatte doch nie länger als vier Jahre ein und dieselbe Stelle. Dank vieler Möglichkeiten und des Mentoring Programms hat Rebekka Wetter-Good heute eine Führungsposition inne – auch ohne Hochschulabschluss.

Nach einem Management-Seminar war für Rebekka Wetter-Good klar: Ich will Führung übernehmen. Im „MS Check“ standen die Teilnehmenden und ihre Leadership-Qualitäten im Zentrum. „Es war sehr bereichernd zu erfahren, wie andere mich in Führungssituationen erleben und einschätzen. Daraufhin habe ich mich für die externe Weiterbildung als Führungsfachfrau angemeldet.“

Von der Bahnbetriebsdisponentin zur Führungskraft

Begonnen hat die Laufbahn der Kaderfrau vor 17 Jahren als Bahnbetriebsdisponentin: einem Beruf, den es heute gar nicht mehr gibt. Um ihre Italienischkenntnisse zu vertiefen, entschied sie sich nach der Lehre für einen Arbeitsaufenthalt im Tessin – der schliesslich sieben Jahre dauerte. Dass sie noch heute bei der SBB arbeitet, hat einen guten Grund: „Ich hatte immer wieder komplett neue Herausforderungen. Ich glaube, ich hatte nie länger als vier Jahre dieselbe Stelle. Und: Eine Karriere ist bei der SBB auch ohne Uni-Abschluss möglich.“

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Heute leitet Rebekka drei Teams bei SBB Cargo, koordiniert mit 22 Mitarbeitenden die Kundenaufträge und die Schriftentransfers an der Grenze und bietet Kundinnen und Kunden Lösungen im kombinierten Verkehr: „Durch unser Angebot nehmen wir für den Kunden die Komplexität des Transports heraus. Er soll uns nur sagen können, welche Güter wohin transportiert werden sollen – den Rest übernehmen wir“.

Erfolgreiches Mentoring braucht Eigeninitiative

Inspirierend für ihren Karriereweg war das Mentoring Programm der SBB: „Der Austausch mit den anderen Frauen war bestärkend. Das Wissen, dass es viele gute Frauen gibt, die Führung übernehmen, hat mir Mut gemacht. Auch die Meetings mit meiner Mentorin haben mich weitergebracht: Ich konnte anspruchsvolle Führungssituationen mit ihr besprechen und gemeinsam mit ihr erarbeiten, wie ich mich in Meetings und bei Präsentationen möglichst gut einbringen kann.“

Auch wenn sie das Programm weiterempfiehlt – vor allem Frauen, die noch nicht sicher sind, ob sie in Zukunft Führung übernehmen möchten –, macht die Fachfrau klar, dass Eigeninitiative gefragt ist: „Für ein gutes Programm braucht es einen aktiven Beitrag der Mentees – geht auf die Mentoren zu und äussert eure Erwartungen!“

Einen Tipp für Frauen, die sich für eine Führungsposition interessieren, hat Rebekka sofort auf Lager: „Habt keine falsche Scheu und tut es! Frauen tendieren nämlich dazu, sich zu unterschätzen.“

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