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„Auf einmal ist man konfrontiert mit Zeitmanagement in der Freizeit“ – Rolf Pfosi, Praktikant HR bei Porsche Schweiz AG

Max by
03 Dez 2015 um 11:03

Nicht „nur“ eine wertvolle Praxiserfahrung, sondern die Erfüllung eines Kindheitstraums: Rolf Pfosi hat einen Praktikumsplatz bei seinem absoluten Traumarbeitgeber bekommen. Und als wäre das nicht genug, konnte die Porsche AG seine Erwartungen sogar noch toppen.

Rolf Pfosi absolviert ein Praktikum im HR bei Porsche Schweiz Rolf Pfosi, Praktikant HR bei Porsche Schweiz AG
Studienfach: BWL

Rolf, wusstest du schon länger, dass du zu Porsche möchtest, oder bist du eher zufällig zu deinem Praktikum gekommen?
Die Faszination Porsche hat mich schon von klein auf begleitet. Mit der Chance, bei Porsche arbeiten zu dürfen, ging für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung.

Was sind deine Aufgaben im HR?
Ich habe meine eigenen Verantwortungsbereiche, mit denen ich die Abteilung bei der gesamten Personaladministration vom Eintritt bis allenfalls Austritt jedes einzelnen Mitarbeiters unterstütze. Darüber hinaus unterstütze ich die HR Abteilung beim Recruiting, bei der Implementierung von Prozessoptimierungen im Bereich Personal sowie bei personalübergreifenden Themen in der Unternehmung.

Was macht dir am meisten Spass? Was weniger?
Sehr interessant finde ich allgemein das Erlernen von Abläufen in der Personaladministration, im Speziellen Arbeitsverträge und Abschlusszeugnisse; und dass ich eine gute Einsicht in die Personalrekrutierung bekomme und aktiv mitarbeiten kann. Auch das Analysieren von Prozessen und das Konzipieren von Lösungsvorschlägen macht mir viel Spass. Weniger interessant finde ich das Lohnwesen, aber das gehört eben dazu.

Wie hast du die Praktikumsstelle gefunden und wie war der Bewerbungsprozess für dich?
Ich habe die Stelle direkt auf dem Porsche Job Locator gefunden und mich beworben. Rund drei Monate später habe ich mit meinem Praktikum begonnen. Den Bewerbungsprozess habe ich als sachlich und trotzdem sehr persönlich empfunden. Man spürt schon von Beginn an die Leidenschaft jedes einzelnen Porsche-Mitarbeiters, mit dem man in Kontakt kommt. Dies ist sehr angenehm und man fühlt sich in der Familie Porsche schon aufgenommen, bevor man das Jobangebot überhaupt erhalten hat.

Wie hast du dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet?
Ich habe die Konzernjahresabschlüsse der letzten Jahre studiert. Zudem schaute ich mir die komplette Produktpalette mit allen dazugehörigen Angeboten der Porsche Schweiz AG an. Alle mir notwendig erscheinenden Informationen über das Unternehmen fand ich auf der Porsche Schweiz AG Website.

Hast du ein paar Tipps für die Erstellung von CV und Motivationsschreiben oder für das Vorstellungsgespräch? Wie bist du vorgegangen?
Wichtig ist, den CV von einem Berufserfahrenen im persönlichen Umfeld gegenlesen und gegebenenfalls verbessern zu lassen. Das Foto sollte möglichst von einem professionellen Fotografen geschossen und die bekannten Regeln zur Gliederung des Lebenslaufs eingehalten werden. Neben dem Motivationsschreiben ist der CV das A und O: Er hinterlässt den ersten Eindruck und kann somit über Zu- oder Absage entscheiden.

Grundsätzlich sollten alle Unterlagen an die Unternehmung angepasst werden. Man spürt aus den Unterlagen heraus, ob jemand wirklich bei der Unternehmung, bei der er sich bewirbt, arbeiten möchte oder ob es sich nur um eine Option unter vielen handelt.

Auf das Vorstellungsgespräch sollte man sich gut vorbereiten und seine Hausaufgaben machen. Wenn man auf unternehmensbezogene Fragen keine Antwort weiss, kann das möglicherweise schon eine Vorentscheidung sein. Wenn Fachwissen fehlt, hat man sich eventuell ebenfalls schon selber disqualifiziert.

Wie wichtig sind deiner Meinung nach Beziehungen und Networking, um eine Stelle zu bekommen?
Networking ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. Trotzdem bekommt jeder seine Chance, auch ohne Vitamin B eine Traumstelle zu ergattern, wenn er es wirklich will und besser ist als die anderen.

Welche Erwartungen hattest du im Vorfeld an dein Praktikum? Inwieweit haben sie sich erfüllt?
Ich habe eine ganz normale Praktikantentätigkeit bei einer coolen Unternehmung erwartet. Jedoch haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt, sondern in höchstem Masse übertroffen. Anstatt einer eher langweiligen Praktikantentätigkeit handle ich in meinem Tätigkeitsbereich sehr selbständig und ich habe das grosse Glück, dass mir sehr viele abwechslungsreiche Aufgaben zur Bearbeitung übergeben werden, was den Arbeitsalltag vielfältig, spannend und lehrreich macht. Zudem ist die Passion Porsche bei jedem einzelnen Mitarbeiter spürbar, was die Unternehmung für mich zum Top-Arbeitgeber macht.

Was empfindest du als grösste Herausforderung bei der Umstellung vom Uni- zum Berufsleben?
Meiner Meinung nach ist die komplette Umstellung der Tagesstruktur die grösste Herausforderung. Man ist auf einmal konfrontiert mit Zeitmanagement in der Freizeit, was im Studentenleben weniger der Fall ist. Im Berufsleben kann man eben nicht einfach so eine Vorlesung auslassen, weil man zu müde ist oder etwas anderes zu erledigen hat.

Wie hat sich das Praktikum auf deine weiteren Pläne ausgewirkt? Sagt dir der Bereich zu oder willst du noch weitere ausprobieren?
Ein Praktikum im HR ist die beste Möglichkeit, sich konkret über die Zukunft Gedanken zu machen, da man eine komplette Übersicht über alle Bereiche der Unternehmung bekommt. Nach meinem Praktikum im HR möchte ich noch tieferen Einblick in andere Bereiche wie Sales oder Marketing erlangen, bevor ich mich klar festlege, wohin mein Weg führen soll.

Wem würdest du dein Praktikum empfehlen? Wem vielleicht eher davon abraten?
Dieses Praktikum würde ich jedem empfehlen, der von sich aus voll hinter der Marke Porsche steht und auch bereit ist, etwas dafür zu investieren. Jeder, dem Eigenverantwortung und vielfältiges Arbeiten zusagt, ist bei diesem Praktikum am richtigen Ort. Wer eher eine langweilige Praktikantenstelle ohne Herausforderung sucht, ist hier am falschen Platz.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
In fünf Jahren bin ich dabei, mich selbständig zu machen, um auch die Seite des sein-eigener-Chef-Seins zu sehen. Zudem werde ich nach fünf weiteren Jahren wieder Kontakt mit Porsche haben – dann jedoch als Kunde!

Was möchtest du anderen Studierenden oder Absolventen auf den Weg geben?
Geniesst die Studentenzeit und all die Parties und anderen Annehmlichkeiten: Ab dem ersten Arbeitstag ist Schluss damit! Spass beiseite: Freut euch auf den Berufseinstieg und den damit verbundenen neuen Lebensabschnitt. Der Start in die Berufswelt bringt viele Herausforderungen mit und ist sehr bereichernd. Es werden sich so viele Möglichkeiten bieten wie nie zuvor.

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