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Die 15 Top-Unis für Spitzenlöhne in der Finance-Branche

Max by
07 Dez 2015 um 09:42

Ein Finance-Studium gilt generell als Garantie für gutes Geld. Aber alles ist relativ – so können sich je nach Uni auch gute Einstiegslöhne enorm unterscheiden. Wir sagen dir, wer die Besten sind.

Emolument, eine Seite für Lohn-Rankings, hat die Top 15 der europäischen Unis zusammengetragen, deren Finance-Absolventen schon beim Berufseinstieg richtig abräumen. Das Ranking basiert auf einer Umfrage unter 700 Finance-Angestellten in der City of London (MBA ausgenommen).

#15 London School of Economics (LSE), Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 73’000 CHF

Die LSE im noblen Stadtteil City of Westminster eröffnet den Reigen der Top-Verdiener. Mehr als 80% der Studenten stammen nicht aus Grossbritannien, das macht die LSE zu einer der internationalsten Unis weltweit! Ausserdem geniesst die LSE einen exzellenten wissenschaftlichen Ruf und gewinnt regelmässig den Wirtschaftsnobelpreis. Viele Staats- und Regierungschefs haben hier studiert, unter anderem John F. Kennedy und Königin Margrethe II. von Dänemark. Und auch wenn es nicht für die Top 10 reicht: Die London School of Economics hat bisher über 10 spätere Milliardäre ausgebildet.

#14 Birkbeck College, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 73’000 CHF

Am Birkbeck College gibt es nicht nur Finance-Kurse, sondern auch Studiengänge in Kunst, Architektur und Biowissenschaften. Dabei kooperiert Birkbeck mit anderen renommierten Londoner Unis. Zu den bekannten Alumni zählen unter anderem die Sängerin Dido, der spanische Dichter Álvaro Pombo sowie diverse Minister und Parlamentarier.

#13 Université Paris-Dauphine, Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 76’000 CHF

Die Dauphine residiert im ehemaligen NATO-Palast und konzentriert sich auf Wirtschaftsfächer, Recht und Politik, Soziologie und Sprachen. Der berühmte Soziologe Jean Boudrillard hat hier als wissenschaftlicher Direktor gearbeitet. Zu den Alumni zählen diverse Politiker, Autoren und CEOs sowie Olivier Blanchard, dem Chefökonom des Internationalen Währungsfonds.

#12 Cass Business School, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 76’000 CHF

Die Cass ist eine reine Business School und pflegt schon geografisch die Nähe zu den wichtigsten Finanzplätzen: Ein Campus befindet sich im Londoner Finanzdistrikt Canary Wharf, ein weiterer in Dubai. Auch die Partnerunis können sich sehen lassen: Yale, die römische Sapienza oder die eben erwähnte Dauphine. Die Cass-Absolventen besetzen Top-Positionen: hierzu gehören der CEO von Coca Cola oder der Gründer von Easyjet. Kein Wunder, denn die MBA-Programme sind in internationalen Rankings immer ganz weit vorne dabei.

#11 Imperial College London, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 77’600 CHF

Der Name flösst Respekt ein, der Campus ist vom Feinsten: Er liegt im noblen Stadtteil Kensington, gleich neben diversen grossen Museen, der weltberühmten Royal Albert Hall und dem Hyde Park. Neben den Business-Fächern werden hier zudem Medizin, Ingenieurs- und Naturwissenschaften gelehrt, wobei das College in allen Sparten hohes Ansehen geniesst.

#10 University of Oxford, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 80’700 CHF

Oxford ist mit über 800 (!) Jahren eine der ältesten Unis der Welt – und auch eine der berühmtesten. Die Alumni-Liste liest sich wie ein Who-is-Who aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Beispiel gefällig? Der britische Premier David Cameron, seine Vorgänger Tony Blair und Margaret Thatcher, die Schriftsteller Oscar Wilde, Lord Byron und J.R.R. Tolkien sowie der Komiker Rowan Atkinson oder die Schauspielerin Emma Watson. Nicht zu vergessen diverse Könige und Staatspräsidenten. Kurz gesagt: Willkommen in den Top 10!

#9 University of Cambridge, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 83’800 CHF

Cambridge hat weltweit die meisten Nobelpreisträger hervorgebracht und ist nur wenig jünger als Oxford. Beide Unis pflegen ihre Rivalität unter anderem mit einem jährlichen Bootsrennen auf der Themse – aber auch in diversen Rankings. In diesem Fall hat Cambridge die Nase etwas weiter vorn.

#8 École Supérieure des Sciences Économiques et Commerciales, (ESSEC), Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 83’800 CHF

Die Elitehochschule ESSEC hat nicht nur einen Campus im Pariser Vorort Cergy, sondern auch in Singapur, einem Hotspot der Finanzbranche. Die ESSEC ist sehr international, die Kurse werden in Englisch und Französisch angeboten und fast ein Drittel der Professoren stammt nicht aus Frankreich. Zu den Alumni zählen mehrere Politiker und viele CEOs, unter anderem Michel Bon, Chef von France Télécom, oder Patrick Cescau, der CEO von Unilever.

#7 École de Hautes Études Commerciales du Nord (EDHEC), Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 85,400 CHF

Die EDHEC zählt bei unseren französischen Nachbarn zu den Top Business Schools. Die Fakultäten der Hochschule sind über Paris, Nizza und Lille verteilt. Ausserdem kooperiert die EDHEC mit Unis in Österreich, Deutschland und den Niederlanden bei Auslandssemestern und Gemeinschaftsdiplomen. Viele der Absolventen sind heute CEOs in Konzernen wie Yves Rocher, Fendi oder L’Oréal.

#6 ESCP Europe, Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 85’400 CHF

Die ESCP ist eine relativ kleine private Wirtschaftshochschule. Die Campusstandorte sind in ganz Europa verstreut und jedes Studienjahr wird an einem anderen Ort verbracht. So können Studenten in nur einem Studium Berlin, London, Madrid, Turin oder Warschau kennen lernen. Hinzu kommen Pflichtpraktika und Beratungsprojekte sowie berufsbegleitende Masterprogramme oder ein einjähriger Master für Absolventen aus anderen Fächern.

#5 Hautes Études Commerciales (HEC Paris), Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 90’000 CHF

Lernen zu wagen ist das Motto dieser Elitehochschule – durchaus angemessen bei dem knüppelharten Auswahlverfahren, das Bewerber durchlaufen müssen. Dafür kann sich die Alumni-Liste durchaus sehen lassen, denn hier haben unter anderem Präsident François Hollande oder Pascal Lamy – heute Generaldirektor der Welthandelsorganisation – studiert. Neben den „üblichen“ Business-Studiengängen kann man hier auch einen Doppelmaster in Management & Public Policy oder einen Master in nachhaltiger Entwicklung absolvieren. Die HEC-Absolventen werden praktisch schon auf der Diplomfeier von Unternehmensberatungen und Grossbanken eingestellt.

#4 Università Commerciale Luigi Bocconi, Italien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 93,200 CHF

Die private Wirtschaftsuni Bocconi war 1902 die erste ihrer Art in Italien – und ist in dieser Liste die einzige Uni ausserhalb Englands und Frankeichs. Bocconi hat als Forschungsstandort für Wirtschaftsfächer einen sehr guten Ruf und hat neben vielen bedeutenden Professoren auch CEOs wie den Vodafone Chef Vittorio Colao oder den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti hervorgebracht.

#3 Ecole Centrale Paris, Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 96’300 CHF

Die traditionsreiche ECP ist vor allem als Ingenieursschule bekannt. Die Crème de la Crème der französischen Ingenieurskunst hat hier studiert, unter anderem – ja, nomen est omen – Gustave Eiffel, Armand Peugeot und Edouard Michelin. Ausserdem kooperiert die ECP bei Doppeldiplomen mit renommierten Unis wie dem MIT, Harvard, Stanford, Oxford und Cambridge und Berkeley. Da überrascht es nicht, dass die ECP auf dem Siegertreppchen landet, auch wenn sie sich eigentlich weniger auf Businessfächer konzentriert.

#2 London Business School, Grossbritannien – durchschnittlicher Einstiegslohn: 102’500 CHF

Die LBS ist eine reine Postgraduierten-Hochschule, d.h. man kann dort keine Bachelor-Studiengänge, sondern nur Master-Programme in Management und Finance absolvieren. Trotz oder gerade wegen des engen Profils sind Studienplätze in der London Business School heiss begehrt – und der Bewerbungsprozess ist dementsprechend hart. Die Absolventen stammen aus über 100 Ländern und sind auch nach ihrer Studienzeit eng in Alumni-Clubs vernetzt und nehmen an Events teil.

#1 École Polytechnique, Frankreich – durchschnittlicher Einstiegslohn: 114’900 CHF

Die Goldmedaille geht an die alterwürdige École Polytechnique, die ebenso wie die ECP für ihr Ingenieursstudium berühmt ist und berühmte Männer wie Henri Becquerel, Benoit Mandelbrot, André Citroën oder Valéry Giscard d’Estaing hervorgebracht hat. Die EP wurde nach dem Ende der Robespierre-Herrschaft 1794 gegründet – eher aus der Not heraus, denn viele schlauen Köpfe waren während des Terrorregimes der Guillotine zum Opfer gefallen oder hatten sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht. Kurz darauf wandelte Napoleon die École in eine Militärschule um, denn er brauchte technisch versierte Offiziere. Heute setzt die EP auf Ingenieurs- und Naturwissenschaften und eine breite Allgemeinbildung. Die militärische Tradition ist aber immer noch sichtbar: Studenten absolvieren einen Grundwehrdienst, gelten während ihres Studiums als Militärangehörige und tragen bei besonderen Anlässen eine Paradeuniform.

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