Bow tie fashion man person
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Die (Körper)Sprache des Erfolgs: So überzeugst du ohne Worte

Max by
07 Dez 2015 um 09:07

Redegewandtheit und Schlagfertigkeit zählen nicht zu deinen grössten Stärken? Zum Glück gibt noch eine andere Art, dein Gegenüber zu beeindrucken und zu überzeugen: die non-verbale Kommunikation!

Tatsächlich ist Kommunikation zu rund 90% non-verbal. Richtig gelesen: Den Grossteil der Informationen über dich gibst du preis, ohne ein einziges Wort zu sagen. Ein beachtlicher Anteil. Bei 90% kann man ganz schön viel falsch machen – vor allem, wenn man nicht auf seine Körpersprache achtet und sie fast vollständig unterbewusst passiert. Hier die wichtigsten Dinge, die du bei deiner nächsten Präsentation oder im Vorstellungsgespräch beachten solltest.

1. Haltung: Ich bin da, und das ist auch gut so!

Schultern zurück, Brustbein anheben, Kinn nach oben und ein wacher Blick: So strahlst du Präsenz und Selbstsicherheit aus. Wenn du hingegen wie ein nasser Sack im Stuhl hängst, wird sich dein Gesprächspartner fragen, was du hier eigentlich willst und wer dich dazu gezwungen hat. Leider ist eine gute, aufrechte Haltung Mangelware. Kein Wunder, wenn die meisten Menschen den Grossteil ihrer Zeit mit hängenden Schultern, krummem Rücken und geneigtem Kopf auf Handy- und Computerbildschirme starren. Darum denk daran: Die aufrechte Haltung verleiht dir nicht nur eine selbstbewusste und offene Ausstrahlung, sondern freut ganz nebenbei auch noch Rücken und Nacken.

2. Power-Pose

Die sogenannte Power-Pose, mit in die Hüfte gestützten Armen und etwas hüftbreit auseinander gestellten Beinen, verleiht dir eine innere und äussere Siegerhaltung. Probier’s aus! Tatsächlich wird allein durch diese Haltung dein Testosteron-Level erhöht und dein Cortison-Level gesenkt: Die perfekte Kombination für mehr Selbstbewusstsein!

3. Bitte lächeln

Über die Wirkung eines Lächelns müssen wir dich hoffentlich nicht aufklären. Schon ein kleines, aber ernst gemeintes Lächeln kann mehr bewirken als tausend Worte und ebenso viele Türen öffnen. Darum: Setz ein freundliches Gesicht auf und lächle (du darfst auch ruhig mal Zähne zeigen), um dein Gegenüber gleich zu Beginn von deiner offenen und vertrauensvollen Art zu überzeugen. Verhindere jedoch, dass dir dein Lachen im Gesicht einfriert und du es auch in unangebrachten Momenten aufsetzt. Authentizität ist hier alles!

4. Schau mir in die Augen

Blickkontakt ist nicht nur ein gutes Mittel, um mit dem hübschen Mädchen an der Bar in Kontakt zu treten, sondern in jedem x-beliebigen Gespräch. Unsichere Blicke zum Boden, verlegenes Wegschauen und die Fixierung eines Punktes in der Ferne sind absolute No Gos während einer Unterhaltung – besonders wenn sie wichtig ist. Augenkontakt vermittelt deinem Gegenüber, dass du ihm zuhörst, Respekt zollst und interessiert bist. Ab und an mal wegzuschauen, ist hingegen nicht nur okay, sondern sogar erwünscht. Starren ist unhöflich und für dein Gegenüber ziemlich unangenehm.

5. Der Händedruck: Auf der Suche nach der richtigen Dosis

Beim Händeschütteln ist weder der Dauerschüttler noch der tote Fisch die Lösung. Überzeuge dein Gegenüber mit einem festen (aber nicht Knochenbruch-festen) Händedruck von deiner dynamischen und selbstbewussten Person. Falls du gleichzeitig Dominanz markieren willst, drehe deine Handfläche etwas nach oben, sodass du deinem Gegenüber klar machst, wer hier das Sagen hat (anwendbar ab Senior-Level).

6. Sesam öffne dich

Dieser Punkt widmet sich jeglicher Art von Verschränkungen und Verwindungen deiner Gliedmassen. Das heisst: Vermeide verschränkte Arme, überkreuzte Beine, verknotete Finger und sonstige Verrenkungen, wenn du nicht verschlossen, misstrauisch und defensiv rüberkommen willst. Ja, es passiert automatisch und ist bequem – umso wichtiger, bewusst darauf zu achten! Denn es sind schlichtweg keine Gesten, die bei einem (Bewerbungs-)Gespräch angebracht sind. Öffne dich deinem Gegenüber nicht nur im übertragenden, sondern auch im wörtlichen Sinn und vermittle einen aufgeschlossenen und lebhaften Eindruck, indem du deine Arme locker neben dem Körper hältst oder gegebenenfalls die berüchtigte Merkel-Raute machst.

7. Halt die Füsse still

Klopfen mit den Händen, Trommeln mit den Fingern oder Wackeln mit Beinen und Füssen solltest du dir umgehend abgewöhnen – und das nicht nur, weil du anderen damit gehörig auf die Nerven gehst. Du äusserst so auch Unsicherheit und Ängstlichkeit, die sich durch dein nervöses Gezappel sogar auf dein Vis-à-Vis übertragen kann. Achte auf deine Bewegungen und bekomm sie in den Griff – das fällt nicht jedem leicht, ist aber trainierbar!

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