Black and white woman girl sitting
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5 Gründe für deine Dauererschöpfung (und Schlafmangel ist keiner davon!)

Max by
14 Dez 2015 um 17:24

Müdigkeit ist normalerweise das Resultat von zu wenig Schlaf und mit einer langen, erholsamen Nacht schnell behoben. Erschöpfung hingegen bedeutet, dass du dich physisch, mental und emotional ausgelaugt fühlst. Dieser Zustand erstreckt sich meist über einen längeren Zeitraum und ist nicht so leicht wegzubekommen – vor allem, weil viele nicht wissen, was ihn verursacht.

„Vielleicht arbeitest du zu viel.“ „Geh doch mal früher ins Bett.“ „Probier doch mal Yoga.“ Das sind die typischen Reaktionen und mit Sicherheit gut gemeinten Ratschläge, die einen von allen Seiten ereilen, wenn man über Erschöpfung klagt. Tatsächlich liegen die Ursachen – und somit auch die Lösungen – an oft ganz anderen, teils unerwarteten Stellen.

1. Du fühlst dich unerfüllt, gelangweilt oder unterfordert

Nicht nur Stress und Überarbeitung können eine grosse Belastung sein, sondern auch Langeweile und Monotonie. Da ein Vollzeitjob nun mal ziemlich viel unserer Lebenszeit einnimmt, sollte die Arbeit nicht bedeutungslos und eine reine Pflichterfüllung sein, sondern wenigstens einigermassen Spass machen.

Nicht nur, dass acht Stunden Krampf und Zeittotschlagen an sich erschöpfend sind: Wenn du danach nach Hause kommst, wirst du kaum noch Zeit mit Dingen verbringen, die dir am Herzen liegen und Freude bereiten. Wahrscheinlich willst du einfach nur noch ins Bett oder auf die Couch und vernachlässigst so Freunde, Familie und Hobbies – die dir normalerweise als Energiespender dienen könnten. Analysiere deine Situation und finde Wege, wie du sie zum Positiven verändern kannst, um so dein Berufsleben (wieder) erfüllender zu gestalten.

2. Du nimmst dir nicht genug (Frei)Zeit

Ein Job, der dich nicht zufriedenstellt, ist nicht der einzige Grund, aus dem sich Menschen zu wenig Zeit für die schönen Dinge im Leben nehmen. Andere klagen über den Berg an Arbeit, der einfach nicht kleiner werden will. Wer täglich Überstunden schiebt, gar noch regelmässig Arbeit mit nach Hause nimmt und nie wirklich abschalten kann, verbringt verständlicherweise den Grossteil seiner raren Freizeit mit Schlafen.

Kannst du deinen Arbeitsalltag vielleicht besser strukturieren, um produktiver und effizienter zu werden? Bist du zu nett und solltest öfter „Nein“ sagen, wenn dich mal wieder jemand um etwas bittet? Oder hilft vielleicht nur ein Gespräch mit deinem Chef, weil deine Arbeit allein einfach nicht zu schaffen ist? Akzeptiere, dass du irgendwie aus dem Teufelskreis ausbrechen musst: Im Zustand dauerhafter Erschöpfung kann deine To Do-Liste nicht kürzer werden! Und du wirst garantiert nicht fitter und ausgeglichener werden, wenn dein Privatleben immer weiter unter deinem Arbeitspensum leidet.

3. Viele Bekannte, keine Freunde?

Umgibst du dich mit Menschen, die zwar nett und unterhaltsam sind, mehr aber auch nicht? Das kann tatsächlich ein Grund für deine Erschöpfung sein! „Partyfreunde“, mit denen man Spass hat, ohne Probleme zu wälzen, sind zwar „nice to have“, aber sie sollten nicht dein einziger Umgang sein. Denn lustige Oberflächlichkeit kann dir keine Energie geben. Im Gegenteil: Wenn du weder deine Sorgen und Probleme noch deine Träume und Ziele teilen und diskutieren kannst, trägst du all das immer nur allein mit dir herum – und das belastet und zehrt auf Dauer aus. Öffne dich und finde Menschen, die deine Interessen teilen und mit denen du auch mal in „langweiliger“ Umgebung einen Abend verbringen kannst: Mit Gesprächen statt Bässen und klirrenden Gläsern.

4. Wofür mache ich das alles überhaupt?

Steckst du im 9 to 5 Trott, erledigst deine Arbeit, weil es eben dein Job ist, hangelst dich von Freitag zu Freitag und hast akzeptiert, dass du eben hauptsächlich lebst, um zu arbeiten, weil du nun mal arbeiten musst, um zu leben? Kein Wunder, wenn dieser Weg dich erschöpft, der einem Tunnel ohne Licht am Ende gleicht. Wo sind deine Träume und Ziele? Resignation ist der schlimmste Fehler, der du machen kannst: Es muss nichts Weltbewegendes sein, aber versuch immer, dir auf lange und kurze Sicht Ziele zu setzen, die dir einen Grund geben, morgens aus dem Bett zu kommen. Du wirst überrascht sein, was für einen Energieschub sie dir bringen können!

5. Kümmerst du dich genug um dich selbst?

Klar, du bist jung und die schlimmen Gebrechen bleiben dir hoffentlich noch einige Jahre erspart. Aber auch junge Menschen müssen sich um ihren Körper kümmern: Wenn du dich monatelang nur vom Bett ins Büro und zurück bewegst und dich von Fett und Kohlenhydraten to go ernährst, darfst du dich über mangelnde Energie nicht wundern.

Selbst wenn du nur zwei Mal pro Woche einen ausgiebigen Spaziergang machst, den Frühstücksdonut mal durch einen Obstsalat (gibt es auch to go) und die abendliche Tiefkühlpizza durch Geflügel mit Gemüse (gibt es auch tiefgekühlt) ersetzt, wird es dir dein Körper danken – und mit ihm deine mentale Verfassung!

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