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Wie du es schaffst, einen Albtraumjob erträglich zu machen

Max by
14 Jan 2016 um 10:18

Es klang alles so gut und du hast dich so über die Zusage gefreut. Doch die Realität des neuen Jobs ist geprägt von Aufgaben, die in der Stellenbeschreibung nicht auftauchten und einer Arbeitsatmosphäre, die alles andere als locker und positiv ist. Und jetzt? Sofort die Flucht ergreifen? Vielleicht ist das gar nicht notwendig.

Viele Beschäftigungsverhältnisse enden in den ersten 6 Monaten – solltest du dich im völlig falschen Job wiederfinden, ist das also nichts Ungewöhnliches. Aber einfach kündigen ist auch nicht die optimale Option. Versuch lieber, das Übel zu begrenzen und dir so die Zeit zu schaffen, dir eine neue Stelle zu suchen, bevor du deine Sachen packst.

Finde die Wurzel des Übels

Selbst wenn es dir vorkommt, als sei einfach alles furchtbar – das ist es in den seltensten Fällen. Versuch, den Grund für deinen Frust im Job genau zu benennen. Nur wenn du das Problem identifiziert hast, kannst du es auch lösen beziehungsweise noch so lange wie nötig damit leben.

Sei ehrlich zu dir selbst: Bist du gelangweilt, unter- oder überfordert mit deinen Aufgaben? Gibt es Probleme mit Kollegen oder mit deinem Chef? Manchmal ist es auch so, dass nicht der Job selbst das Problem ist, sondern es in einem anderen Bereich des Lebens nicht gut läuft und man die Dinge auf den Beruf projiziert. Ist dies der Fall, wird ein Jobwechsel nichts nützen: Dann sind es andere Baustellen, an denen du arbeiten solltest.

Ansonsten kannst du von Fall zu Fall entscheiden, ob die Probleme so grundlegend sind, dass sie nicht gelöst werden können oder ob es sich möglicherweise doch lohnt, Zeit und Energie in das Finden einer Lösung zu investieren.

Finde deine Vorteile

Jede Stelle bringt Möglichkeiten mit, Neues zu lernen. Auch wenn du beschlossen hast, dass du so schnell wie möglich raus aus dem Job willst, solltest du dir die Frage stellen, ob du nicht noch etwas Sinnvolles mitnehmen kannst, bis du etwas Neues gefunden hast. Irgendetwas wird es in den meisten Fällen geben – und dann lassen sich ein paar weitere Wochen oder Monate leichter verkraften. Konzentrier dich auf die Vorteile, die du aus dem Arbeitsverhältnis ziehen kannst!

War das schon alles?

Wenn deine Aufgaben dich nicht ausfüllen und / oder die Stelle nicht hält, was die Beschreibung versprochen hat, schau dich doch einmal im Unternehmen um: Vielleicht würdest du ja gerne in einer anderen Abteilung Erfahrungen sammeln? Frag bei Interesse die entsprechenden Personen, ob du sie unterstützen kannst. Wenn es dir liegt und sie deine Arbeit wertschätzen – warum soll dir kein Abteilungswechsel gelingen? Trau dich – zu verlieren hast du ohnehin nichts.

Rede offen mit deinem Chef

Gibt es Aufgaben, die dir nicht kommuniziert wurden, bevor du den Job angetreten hast? Ist dir etwas unklar oder werden dir nur Dinge zugeteilt, die deiner Meinung nach nicht in deinem Aufgabenbereich liegen? Sprich es an! Vielleicht sind deinem Vorgesetzten diese Unstimmigkeiten gar nicht bewusst und ihr könnt in einem persönlichen Gespräch eine Lösung für dein Problem finden. Wenn dem so ist, ist deine Zufriedenheit im Job schon wieder greifbar. Wenn nicht, weisst du, dass es besser ist, dich anderweitig umzuschauen.

Erlaube dir eine Eingewöhnungsphase

Viele Menschen haben ein Problem mit Veränderungen – und sind sich dessen gar nicht bewusst. Sie sind schnell überfordert mit den neuen Eindrücken, Menschen, Aufgaben und Abläufen, die ein neuer Job mit sich bringt. Oft verschwinden diese Probleme nach ein paar Monaten aber ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Erwarte nicht von dir selbst, dass du dich sofort in allen Bereichen zurechtfindest und dich mit allem gleich sicher fühlst, sondern gib dir selbst ein wenig Zeit, um dich im neuen Unternehmen zu akklimatisieren. Wenn es nicht funktioniert, kannst du dich immer noch um einen Wechsel kümmern.

Plane deine nächsten Schritte

Wenn du trotz allem zu dem Schluss gekommen bist, dass der neue Job nichts für dich ist, wird es Zeit herauszufinden was du in Zukunft anders machen musst: Schon im Vorfeld mehr hinterfragen, auf andere Dinge achten, deine Vorstellungen besser kommunizieren oder vielleicht einmal ein paar Tage zur Probe arbeiten um herauszufinden, ob du zum Team passt – und anders herum. Mach dir am besten eine Liste und erlaub dir, wählerisch zu sein: Auf lange Sicht wird es sich lohnen!

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