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Du bist, was du tust: Mit welchen Angewohnheiten du deinen Charakter zeigst

Max by
15 Jan 2016 um 15:10

Egal, unter welchen Umständen du jemanden kennenlernst: In kürzester Zeit machst du dir ein Bild von ihm. Und andersherum ist es natürlich genauso. Lange bevor du etwas über dich erzählt hast, hat dich dein Gegenüber schon in eine Schublade „vorsortiert“.

Ob beim ersten Date oder im Bewerbungsgespräch: Deine Art zu sprechen und zu gestikulieren bestimmt den ersten Eindruck und sagt mehr über dich aus, als du vielleicht denkst. Folgende sieben Angewohnheiten fallen bei einer ersten Begegnung besonders ins Gewicht.

1. Der Händedruck

Er ist ein (erfolgs)entscheidendes Kriterium. Wenn du den „kalten Fisch“ machst, deine Hand also schlaff und leblos in jene deines Gegenübers legst und ein Druck nicht mal zu erahnen ist, bringst du einen Mangel an Selbstvertrauen und Interesse zum Ausdruck. Dein Gesprächspartner gewinnt den Eindruck, dass du eine schwache, möglicherweise faule Person bist, die immer den Weg des geringsten Aufwandes wählt und ihm gegenüber ziemlich gleichgültig bist. Wenn du hingegen mit einem starken (nicht quetschenden!) Händedruck grüsst, markierst du bereits von Beginn an Selbstbewusstsein, Vertrauen und Präsenz. So nimmt man dir dein „Hallo, hier bin ich, schön dich/Sie kennenzulernen“ auch ab!

2. Der Blickkontakt

Nach dem Händedruck folgt der Augenkontakt. Je öfter und länger du diesen halten kannst, desto eher wirst du als eine offene, interessierte und vertrauensvolle Person wahrgenommen. Um Augenkontakt aufrechtzuerhalten, braucht es Selbstvertrauen und -sicherheit, welche als positive Charaktereigenschaften gewertet werden. Wenn dein Blick dem deines Gegenübers aber ständig ausweicht, wirkst du desinteressiert und als hättest du etwas zu verbergen – und schon bist du dem Personaler oder dem Date suspekt.

3. Die Pünktlichkeit

Pünktlichkeit sollte nicht nur als eine Schweizer Tugend gelten, sondern von jedem ernst genommen und vor allem praktiziert werden. Es gibt wenig Mühsameres, als auf eine Verabredung zu warten. Welchen Eindruck bekommt man, während man sich (am besten noch in der Kälte oder im Regen) die Beine in den Bauch steht? Dass der andere sich selbst offenbar als deutlich wichtiger empfindet als die eigene Zeit, die man gerade totschlägt. Darüber hinaus bedeutet Unpünktlichkeit eine lückenhafte Organisation, einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein und fehlenden Respekt der Verabredung gegenüber.

4. Der Umgang mit (Service-)Personal

Ein unfreundlicher oder überheblicher Umgang mit Service-Personal ist nicht nur schlechtes Verhalten, es fällt auch auf einen selbst zurück. Für viele ist es (zum Glück) ein No Go, wenn die Begleitung das Personal nicht anständig behandelt. Gerade im Umgang mit Kellnern, Hausmädchen oder Taxifahrern offenbart man viel über den eigenen Charakter. Respektvolles Verhalten und Dankbarkeit ist gegenüber jedem ein absolutes Muss, um mit positiven Charakterzügen zu punkten.

5. Die Fingernägel

Wer es sich einmal angewöhnt hat, wird es so leicht nicht wieder los: Ungünstig, denn Fingernägelkauen hinterlässt bei den meisten Menschen einen schlechten Eindruck. Zum einen ist es einfach kein schöner Anblick, zum anderen kommt dein Gesprächspartner möglicherweise zu dem Schluss, dass du eine notorisch gestresste und nervöse Person bist. Nicht zuletzt kannst du noch so interessant sein – deinem Gegenüber wird es schwer fallen, dir an den Lippen zu kleben, wenn ständig deine Hände im Weg sind.

6. Die Handschrift

Graphologen werden dir bestätigen, dass Handschriften Persönlichkeiten widerspiegeln. Schreibst du mit viel Druck auf Stift und Papier? Das spricht dafür, dass du eher stur und dickköpfig bist. Grosse Buchstaben deuten auf einen guten Umgang mit Menschen hin, während kleine Buchstaben introvertierten Personen zugeordnet werden. Wenn sich deine Buchstaben nach rechts neigen, dann giltst du als freundlich und sentimental. Zeigen sie eher nach links, bist du introspektiv, und wenn du aufrecht stehende Schriftzeichen produzierst, dann zählt Pragmatismus zu deinen Charaktereigenschaften.

7. Die Fragen

Du erinnerst dich an das Prinzip von Geben und Nehmen? Ob eine Person mehr zum einen oder anderen tendiert, zeigt sich am Frage-Antwort-Verhältnis. Beobachte bei deinen nächsten Gesprächen, wie lange es dauert, bis dir jemand eine (Rück-)Frage stellt: Menschen, die minutenlang sprechen, ohne sich nach der Meinung, dem Wohlergehen oder den Gedanken ihrer Gegenüber zu erkundigen, sind die „Nehmer“. Im Gegensatz zu den „Gebern“ wirken sie eher egoistisch, selbstzentriert und oberflächlich. Die ausgeglichene Mitte ist hier (wie überall) das anzustrebende Ziel.

Beobachte dich in den nächsten Gesprächssituationen einmal selbst und schau, ob du die ein oder andere Verhaltensweise vielleicht zu deinen Gunsten anpassen kannst. Wenn du dein Wissen um den ersten Eindruck bestmöglich nutzt, wird dich der nächste Recruiter lieben – und dein Date möglicherweise auch!

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