Job experience
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Keine Erfahrung? Kein Problem! So überzeugt dein CV trotzdem

Max by
08 Apr 2016 um 13:12

Die Erwartungen von Unternehmen an Stellensuchende scheinen immer grösser zu werden. Wenn schon für Praktika und „Career-Start“-Programme nicht nur überdurchschnittliche Noten, sondern auch Arbeitserfahrung, Auslandaufenthalte etc. gefordert werden, kann die Jobsuche eine frustrierende Angelegenheit werden.

Auch bei Stellenprofilen, die extra auf Berufseinsteiger ausgelegt sind, versuchen Unternehmen gern, möglichst viele Anforderungen reinzupacken – um möglichst nur die besten der besten Abgänger anzusprechen. Das heisst aber erstens nicht, dass man chancenlos ist, sofern man nicht 100% erfüllt; und zweitens wissen smarte Bewerber, dass Erfahrung nicht gleich Berufserfahrung sein muss.

Relevanz gehört nach oben

„Normalerweise“ wird der Lebenslauf chronologisch rückwärts aufgebaut – das heisst, der aktuellste Job steht oben. Blöd nur, wenn es eben keine Jobs gibt, die man dorthin setzen könnte. In diesem Fall änderst du einfach die Reihenfolge von umgekehrt chronologisch zu absteigend relevant und holst deine Trümpfe aus anderen Abschnitten nach oben. Alle wertvollen Fähigkeiten und Eigenschaften, die du dir während des Studiums, bei Projekten, ausseruniversitären Engagements oder Nebenjobs angeeignet hast, sind ausschlaggebende Faktoren zu deiner Person und gehören direkt unter den Abschnitt der Ausbildung.

Erfolge = Erfahrungen

Neben den Fähigkeiten, die dich auszeichnen, haben auch realisierte Projekte einen Platz im Lebenslauf verdient. Definition, Planung und Implementierung von Zielen, Konzepten und Programmen gehören zum Alltag jedes Unternehmen. Wenn du bei einem privaten, beruflichen oder universitären Projekt bereits Erfahrungen mit diesen drei Phasen gemacht hast, machst du dich auf jeden Fall interessant. Falls du hier vergleichsweise viel vorzuweisen hast, lohnt es sich, dafür einen Extra-Abschnitt im CV einzurichten. Dabei behandelst du jedes Projekt wie eine Arbeitserfahrung und veranschaulichst zusätzlich, was du bei den Projekten erreicht und gelernt hast und wie sie dich weitergebracht haben – so konntest du vielleicht dein Zeitmanagement optimieren, Planungsabläufe realisieren und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Ein Anschreiben, das umhaut

Streng genommen gehört das Anschreiben natürlich nicht zum Lebenslauf – es fungiert aber ohne Zweifel als ein erfolgsentscheidender Partner. Vor allem im Zusammenhang mit wenig Erfahrung ist das Anschreiben der Schlüssel zum Erfolg. Denn hier geht es darum, deine Motivation, deinen Willen und dein Engagement überzeugend rüberzubringen. Grundsätzlich gilt: Je dürftiger deine Arbeitserfahrung, desto motivierter muss das Anschreiben sein. Nimm dir Zeit und gib dir Mühe. Mittelmass ist hier absolut fehl am Platz!

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