Anf hrer
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Max by
12 Apr 2016 um 10:02

Der geborene Anführer – diese Charakterisierung wird oft verwendet, um auszudrücken, dass es gewissen Leuten eben in die Wiege gelegt wurde, ein Leader zu sein. Und alle anderen sollten es besser gleich lassen? Natürlich nicht. Denn ein guter Leader zu sein, setzt nicht nur angeborene Fähigkeiten und Eigenschaften voraus – sondern auch gesammelte Berufs- und Lebenserfahrung.

Viele Menschen fühlen sich vom Prädikat „Anführer“ Welten entfernt und trauen sich in Uni- oder Jobprojekten nicht wirklich zu, mal die Zügel – und damit die Verantwortung – in die Hand zu nehmen. Das bist du? Dann lass dir gesagt sein, dass in dir trotzdem das Potenzial dazu stecken kann, erfolgreich die erste Geige zu spielen, andere zu inspirieren und weiterzubringen. Folgende Anzeichen verraten dir, ob du das Zeug zum Leader hast:

1. Du spielst keine Rolle(n)

Als Leader muss man doch ständig einen auf Show machen und in Meetings, auf Konferenzen oder beim Networking heraushängen lassen, wie toll, selbstsicher und überzeugt man ist und was man schon alles erreicht hat? Das mag oft so aussehen und ein gewisses selbstbewusstes Auftreten ist ohne Zweifel wichtig; aber mit einer komplett aufgesetzten, übertriebenen Attitüde kommt man auch in diesem Bereich nicht weit. Authentische Personen, die sich auch über längere Zeit ihrer Persönlichkeit entsprechend verhalten und andere damit inspirieren können, hingegen schon.

2. Du lernst von anderen

Selbstbewusst, aber dennoch bescheiden – dieser Spagat gelingt einem tollen Anführer bestens. Er glaubt nicht, die Weisheit für sich gepachtet zu haben, sondern sieht in jedem Kontakt eine Möglichkeit, dazuzulernen. Egal mit wem man zu tun hat, man kann sich immer noch weiterentwickeln und neue Perspektiven ausloten. Wenn du genauso denkst, dann ist das eine super Grundlage. Input und Ideen von allen Teammitgliedern zu schätzen, wird dir ihre Loyalität sichern – und die Arbeit des gesamten Teams aufwerten. Und je offener man Neuem gegenüber steht, desto bessere Entscheidungen kann man am Ende treffen – weil man es so vermeidet, in die Tunnelblick-Falle zu tappen.

3. Du weisst, was Versagen bedeutet

Es ist wahrscheinlich noch nie jemand erfolgreich geworden, ohne auf dem Weg einiges an Rückschlägen eingesteckt zu haben. Das Mantra „Lerne aus deinen Fehlern“ ist so alt wie wichtig. Der Umgang mit Versagen oder harten Rückschlägen können als guter Test dienen, um das eigene Leadership-Potenzial festzustellen. Denn er sagt einiges darüber aus, welche Risiken man einzugehen bereit ist – und wie hart und ausdauernd man für seine Ziele kämpft. Wirf also mal einen Blick zurück: Wann hast du einstecken müssen – und was hast du daraus gelernt? Wenn du hier etwas vorzuweisen hast, stehen die Chancen gut, dass dir deine Einsichten und Erfahrungen bei zukünftigen Führungsaufgaben ein guter Kompass sein werden!

4. Du bist der erste und letzte im Büro

Leader zu sein, bedeutet nicht, sich komfortabel im Designersessel zurücklehnen zu können und mit einem Drink in der Hand dem Team beim Ackern zuzusehen. Nein, Anführer krempeln die Ärmel hoch und arbeiten direkt an der „Front“. Das ist nicht nur wegen der Vorbildfunktion wichtig, sondern auch, um einen unmittelbaren Eindruck von Notwendigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten zu bekommen. Wenn ein Problem auftritt, ist man gleich zur Stelle und kann dabei helfen, es aus der Welt zu schaffen. Hart arbeiten zu können und für gute Kommunikation und verbesserte Abläufe zu sorgen, sind notwendige Voraussetzungen, um andere führen zu können.

5. Kunden und Mitarbeiter sind dir gleichsam wichtig

Nicht zuletzt zeichnet sich ein guter Leader auch dadurch aus, dass er sein Augenmerk nicht nur auf die Zufriedenheit der Kunden legt, damit der Geldfluss immer schön am Laufen bleibt. Genauso wichtig ist ihm, dass sein Team zufrieden ist – denn nur dann hat es auch die Motivation, den vollen Einsatz zu geben. In dir steckt also auch ein Anführer, wenn du danach strebst, dass alle im Team an einem Strang ziehen und ihr Potenzial ausschöpfen können. Denn bei Leadership geht es eben nicht nur darum, sich selbst zu entwickeln – sondern auch darum, anderen dabei zu helfen.

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