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Jobs, wo seid ihr? Wie du „versteckte“ Stellen findest

Max by
14 Apr 2016 um 18:34

Du kennst alle einschlägigen Jobbörsen, dein CV erstrahlt in aktuellem Glanz – nichts wie rein in die Bewerbungsphase! Blöd nur, wenn sich nach ein paar Tagen Recherche herausstellt, dass sich die interessanten Ausschreibungen an einer Hand abzählen lassen.

Und das liegt nicht daran, dass es keine offenen Stellen gibt. Sondern vielmehr daran, dass mittlerweile gut die Hälfte der Jobs inoffiziell vergeben werden. Wenn du dich komplett auf die Onlinerecherche verlässt, kann es also sein, dass dir einige interessante Chancen entgehen.

Ausschreiben? Nicht nötig

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass viele Stellen gar nicht erst im Netz landen. Manche (besonders grosse und/oder populäre) Unternehmen sind so beliebte Arbeitgeber, dass öffentlich ausgeschriebene Stellen das Postfach der HR-Abteilung regelrecht explodieren lassen würden. Da ist es nur logisch, sich erst einmal auf das firmeninterne Netzwerk zu beschränken (das bei grossen Firmen immerhin auch schon beachtlich ist). Interne Ausschreibungen, Empfehlungen von Mitarbeitern und Headhunter, die potenzielle Kandidaten direkt kontaktieren, reichen in den meisten Fällen schon, um eine Stelle optimal zu besetzen.

Und auch kleinere Unternehmen vertrauen gern auf interne Empfehlungen – nicht zuletzt, weil es hier besonders wichtig ist, dass neue Kollegen gut ins Team passen und eigenständig arbeiten können, ohne eine ewig lange Einarbeitung zu benötigen. Ausserdem werden Stellen hier auch oft neu geschaffen und müssen zeitnah besetzt werden – in diesen Fällen haben oft die Kandidaten einen Vorteil, die sich zum richtigen Zeitpunkt initiativ beworben haben.

Deine Eintrittskarte zum Secret Market

Nun gut, es werden also viele spannende Jobs „unter der Hand“ vergeben – aber wie genau kommt man an sie ran?

Wenn du weisst, wohin du gerne willst, ist der direkte Weg eine gute Option: Recherchiere die zuständigen HR-Leute deines Wunschunternehmens und frag direkt nach offenen Stellen. Falls es keine gibt, biete trotzdem an, deinen CV zu schicken, damit sie dich in Zukunft gleich berücksichtigen können. So hat dich die Personalabteilung als engagierten, interessierten Kandidaten auf dem Schirm – abseits grosser Bewerberwellen und mit einer guten Nasenlänge Vorsprung vor möglichen Konkurrenten.

Und, man kann es nicht oft genug wiederholen: Networking ist dein Freund – sowohl persönlich (etwa auf Veranstaltungen oder Konferenzen) als auch online. Such gezielt nach lokalen Stellenbörsen und Nischennetzwerken, die auf eine bestimmte Branche oder Berufsgruppe ausgerichtet sind. Allgemeine Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing sind natürlich ebenfalls gute Adressen, um sich direkt mit Personen und Gruppen zu vernetzen. Und auch in Vereinen oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten kommt man in Kontakt mit den verschiedensten Menschen. Und die kennen vielleicht jemanden, der wiederum jemanden kennt…

Damit es mit dem Traumjob klappt, braucht man nicht nur ein wenig Glück und gutes Timing, sondern auch eine ordentliche Portion Einsatz. Nutz so viele Wege wie möglich, um Unternehmen und Recruiter für dich zu interessieren. Und selbst, wenn sie im Moment keine passenden Stellen zu vergeben haben: Einen guten Eindruck zu machen und seinen Namen ins Gespräch zu bringen, schadet nie!

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