Karriere gef llig
Karriere gef llig
Max by
14 Apr 2016 um 18:01

Der klassische 9-to-5-Job ist nicht wirklich schlecht, aber ab und zu schielst du doch ein wenig neidisch auf ehemalige Kommilitonen, die es mit Ende 20 schon richtig weit gebracht haben? Gegen die Durchstarter, die mit einer innovativen Idee oder im Consulting superschnell die Karriereleiter hochgeklettert sind, fühlt man sich dann doch manchmal wie der ewige Praktikant.

Aber was haben die Erfolgsmenschen anders (und offensichtlich richtig) gemacht? Wahrscheinlich haben sie die folgenden Dinge verinnerlicht.

Anforderungen sind verhandelbar

„Sie besitzen mehrjährige Erfahrung in…“ Na toll. Bis hierhin klang alles so gut, aber hiermit hat sich die Bewerbung dann wohl erledigt. Das ist eine Herangehensweise. Eine andere wäre: Du pfeifst auf diesen Teil und bewirbst dich trotzdem.

Denn was sagt die Berufserfahrung in Jahren eigentlich aus? Dass jemand, der diese Erfahrung mitbringt, A und B höchstwahrscheinlich kann und von C zumindest schon gehört und idealerweise Vorerfahrung hat. Und das bedeutet: Selbst wenn dein CV noch recht kurz ist, kannst du Chancen auf tolle Jobs haben – wenn du zeigst, was du kannst.

Für eine Stelle im IT-Bereich könnte man zum Beispiel versuchen, die neue App des Unternehmens auf Performance, Benutzerfreundlichkeit und Design zu testen – und zusammen mit der Bewerbung Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge einzureichen. Klar, nicht in allen Berufen funktioniert so etwas – Staatsanwalt oder Neurochirurg wird man nicht allein mit Engagement, Interesse und guten Ideen. Der Punkt ist: Verschwende deine Zeit nicht mit Selbstzweifeln und Understatement, sondern trau dich – dann wirst du es auch schneller zu etwas bringen!

„Gute Aussichten“ sind nicht das einzige, was zählt

Mit BWL kann man grundsätzlich nichts falsch machen und Umweltingenieur ist ein Beruf mit Zukunft. Durchaus. Blöd nur, wenn dich beides eigentlich nicht interessiert – und du dich durchs Studium quälst, um später in einem Beruf festzuhängen, bei dem du schon Montagmorgen anfängst, die Stunden bis zum Wochenende zu zählen.

Auch wenn es – je nach Interessenlage – vielleicht Mut verlangt: Wähle ein Studienfach, dass dich wirklich begeistert! Und lass dich von „Was soll man denn damit bitte machen?“-Fragen nicht verunsichern: Schliesslich ist man mit dem Abschluss nicht automatisch mit dem Lernen fertig. Auch privat und im Job liest man branchenrelevante Bücher, hört sich Podcasts an, verfolgt Diskussionen im Netz oder nimmt an Workshops teil. Harte Arbeit, fleissiges Netzwerken und das regelmässige Informieren über Branchentrends gehören natürlich auch dazu. Aber Erfolg stellt sich viel leichter ein, wenn du tatsächlich für die Sache brennst.

Es gibt Wichtigeres als Namen und Geld

Nur weil ein Unternehmen einen grossen, international bekannten Namen hat, muss es noch lange nicht für jeden der perfekte Arbeitgeber sein. Besonders als Berufseinsteiger mit grossen Zielen solltest du mehr Wert auf einen geeigneten Mentor legen, der dir wertvolle Dinge beibringen und dich mit karrierefördernden Menschen in Kontakt bringen kann. Die Macht des Netzwerkens ist nicht zu unterschätzen: Es eröffnet immer wieder interessantere Chancen, von denen man bisher nichts geahnt hatte!

Ähnlich wie mit dem Namen verhält es sich übrigens auch mit dem Salär: Anstatt als Einsteiger vor allem auf überdurchschnittlich bezahlte Jobs aus zu sein, sollte man auch hier auf den tatsächlichen (also inhaltlichen und karrierefördernden) Wert des Jobs setzen und langfristig denken.

„Unrealistisch“ gibt’s nicht

Es ist ganz natürlich, dass wir uns von unserem Umfeld in unseren Entscheidungen beeinflussen lassen: „Es gibt keinen einzigen Akademiker in meiner Familie – ob ausgerechnet ich die Uni schaffe?“ So oder so ähnlich haben sich schon viele die eigenen Träume und Hoffnungen ausgeredet. Da Unzufriedenheit oder gar Unglück so allerdings vorprogrammiert sind, sollte man seine Energie lieber dafür aufwenden, sich möglichst wenig von äusseren Umständen lenken zu lassen. Oft kommt dann die Erkenntnis, dass vermeintlich unrealistische Ziele eigentlich viel näher liegen, als man dachte. Also mach nicht den Fehler, etwas aus den falschen Gründen von vornherein auszuschliessen.

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