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„Mein Studium hat mir wichtige Soft Skills mit auf den Weg gegeben“

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18 Mai 2016 um 11:12

Michele Montinaro arbeitet als Key Account Manager Smart Energy bei Sensirion, seitdem er sein Doktoratsstudium in Physik absolviert hat. Er erzählt im Interview über sein Studium, die Eigenverantwortung im Job und Teamevents.

Herr Montinaro, erklären Sie uns kurz, was Sie machen. Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag für Sie aus?
Meine Arbeit gestaltet sich sehr vielfältig, daher gibt es für mich eigentlich keinen typischen Arbeitsalltag. Als Key Account Manager repräsentiere ich Sensirion bei unseren wichtigsten Kunden im Bereich Smart Energy. Ich führe Preisverhandlungen, leite Meetings und kümmere mich in Zusammenarbeit mit meinen Kollegen um alle wichtigen Angelegenheiten.

Wie sah Ihre bisherige Laufbahn aus?
Ich habe meinen Ph.D. in Physik an der Universität Basel am Swiss Nanoscience Institute gemacht. Nach meinem Abschluss wollte ich in erster Linie einen Job, der meine technische Kompetenzen und meine kommunikativen Fähigkeiten mit meinem Interesse an Business vereinen würde. Sensirion als Firma hatte ich das erste Mal an einer Konferenz kennengelernt. Dabei hat mich vor allem der Innovationsgedanke, den die Firma aktiv verfolgt, angesprochen.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?
Am meisten gefällt mir, dass ich immer wieder die Ergebnisse meiner Arbeit sehe. Ich bin stets darum bemüht, für jeden Kunden die besten Lösungen zu finden und sie optimal zu betreuen. Ist der Kunde am Ende zufrieden, dann bin auch ich es. Auf diese Weise kann ich aktiv zum Erfolg von Sensirion beitragen.

Zudem ist Sensirion ein sehr dynamisches und innovatives Unternehmen, welches das Ziel hat, mit seinen Sensoren und Sensorlösungen nachhaltig etwas zu verändern. Dieser Innovationsgedanke spürt man natürlich auch im Arbeitsalltag, was ich als sehr positiv empfinde.

Ein weiterer Aspekt, der mir an meiner Arbeit bei Sensirion besonders gefällt, ist die Interdisziplinarität. Ich arbeite viel mit den Kollegen der Abteilung Research & Development und den jeweiligen Product Managern, sowie der Produktion zusammen. Auch bin ich viel auf Reisen, vor allem wenn ich Kunden weltweit besuche. Das bringt viel Abwechslung in meinen Arbeitsalltag.

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Wie viel Eigenverantwortung haben Sie in Ihrem Job?
Die Position als Key Account Manager bietet mir sehr viele Möglichkeiten, eigene Ideen und Kreativität einzubringen. So eruiere ich beispielsweise regelmässig erfolgsversprechende Geschäftsmöglichkeiten, welche ich anschliessend in Kundenprojekte umwandle. Dabei koordiniere ich jeden einzelnen Schritt des Projekts sowohl mit dem Kunden als auch mit meinen Kollegen. Gleichzeitig bedeutet dies natürlich auch viel Eigenverantwortung. Dabei sehe ich diese Verantwortung aber vor allem als Chance, mich sowohl persönlich als auch fachlich weiterzuentwickeln.

Haben Sie sich durch Ihr Studium genügend für die Arbeitswelt vorbereitet gefühlt?
Ich denke, mein Studium hat vor allem meine Persönlichkeit gestärkt und mir wichtige Soft Skills mit auf den Weg gegeben. Praktisch musste ich bei meinem Stellenantritt viel lernen, wobei ich aber von meinen Kollegen bei Sensirion aktiv unterstützt wurde.

Was war ihr bisheriges Highlight bei Sensirion?
Mein bisher grösster Erfolg war eine Preisverhandlung mit einem wichtigen Kunden im Bereich Smart Energy. Es war meine erste grosse Preisverhandlung, welche mir dementsprechend viel Einsatz und Energie abverlangte. Am Ende ist dann aber alles gut gegangen. Auch heute noch zeigt sich bei solchen Verhandlungen immer wieder, dass meine Arbeit und mein Engagement sowohl Sensirion als auch unseren Kunden weiterbringt. Das zu spüren finde ich sehr schön und auch motivierend.

Was war Ihr letzter Teamevent?
Bei Sensirion wird sehr viel Wert auf das «Miteinander» gelegt. Aus diesem Grund organisieren wir regelmässig verschiedene Teamevents. Den letzten grossen Event verbrachten wir vergangenes Jahr in einem Hochseilpark mit anschliessendem Barbecue am See. Solche Ausflüge sind immer ein Highlight und ich denke, sie bringen auch die Mitarbeitenden untereinander näher zusammen.

Was würden Sie ihrem 18-jährigen Ich gerne mit auf den Weg geben?
Ich würde mir wohl raten, etwas optimistischer und gelassener zu sein. Mir ist im Laufe der Jahre klar geworden, dass nicht jeder einzelne Karriereschritt von Anfang an genauestens geplant sein muss. Man sollte sich genug Freiraum geben, seinen eigenen Weg zu finden.

Drei kurze Fragen zum Schluss: früher Vogel oder Nachteule?
Ich bin eher eine Nachteule. Gerne treffe ich mich abends noch mit Freunden oder lese bis spät.

Wo verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Am liebsten bin ich über Mittag draussen am See oder auch einmal auf unserer Dachterrasse.

Lesen Sie in den Ferien Ihre Mails?
Ja, gelegentlich. Ich bringe mich gerne auch in den Ferien auf den neuesten Stand.

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