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02 Juni 2016 um 08:35

Nein, hier geht es nicht darum, deine Kochkünste zu testen. Deine mathematischen Fähigkeiten sind gefragt! Gerade in Berufen, in denen Rechnen und logisches Denken gefordert werden, könnte dir ein Brainteaser dieser Art im Bewerbungsgespräch über den Weg laufen. Wie du es schaffst, dem Recruiter eine schlüssige Lösung zu präsentieren, verraten wir dir hier.

Brainteaser Rätsel Hirten Käse

Die Fragestellung:

Zwei Hirten machen Mittagspause auf einer Wiese. Der eine Hirte hat fünf Stücke Käse dabei, der zweite drei Stücke. Als die Hirten gerade anfangen wollen, zu essen, kommt ein hungriger Wanderer vorbei und fragt, ob sie den Käse gemeinsam essen könnten. Die Hirten sind einverstanden – und bei der gemeinsamen Mittagspause essen alle drei Personen gleich viel Käse. Nach dem Essen verabschiedet sich der Wanderer und zahlt den Hirten acht Franken als Unkostenbeitrag.

Wie müssen die beiden Hirten das Geld aufteilen, damit es eine gerechte Lösung (entsprechend ihres Beitrages) ergibt?

Einordnung der Frage: Worum geht es?

Dieser Brainteaser gehört zur Kategorie Mathematisches Denken. Aber keine Sorge, falls Mathe schon in der Schule nicht dein Ding war! Hinter den meisten Brainteasern dieser Art stecken einfache Rechenaufgaben – du brauchst also keinen Matheabschluss, um sie lösen zu können.

Ausserdem kannst du davon ausgehen, dass alle für die Lösung nötigen Informationen in der Fragestellung enthalten sind – falls du die Aufgabe als unlösbar empfindest, hast du also möglicherweise wichtige Infos übersehen. Filtere dir die relevanten Informationen heraus und löse sie im Kontext der Aufgabe!

Rückfragen stellen: Dos und Don’ts

Damit du von Beginn an richtig mit der Situation umgehst und dein Vorgehen planen kannst, solltest du zunächst die Regeln für den Ablauf und den Umgang mit der Brainteaser-Frage abklären. Damit zeigst du dem Recruiter einerseits dein Interesse an einer Lösung und erfährst zusätzlich, in welchem Rahmen du dich bei der Antwortfindung bewegen kannst. Dabei solltest du unbedingt einige allgemeine Dos und Don’ts beachten:

Allgemeine Dos:

  • Stell deine Rückfragen so konkret wie möglich.

  • Schau deinem Gegenüber immer in die Augen. Augenkontakt ist für die Empathie wichtig, die vielleicht dazu führt, dass du den ein oder anderen Hinweis erhältst, den andere nicht bekommen.

  • Schätze Grössenordnungen erst selber ein, bevor du beim Recruiter nachfragst, ob du damit richtigliegst.

  • Rechne immer alleine und ohne Unterstützung des Recruiters.

Dos Beispielformulierungen:

  • „Darf ich Stift und Zettel benutzen, um mir Notizen zu machen und meine Überlegungen aufzuschreiben?“

  • „Darf ich Ihnen Rückfragen stellen? Und wenn ja, wie viele Rückfragen sind gestattet?“

Allgemeine Don’ts:

  • Stell keine dummen Fragen! Damit ist gemeint: Frag nicht nach Fakten, die du kennen solltest, wie zum Beispiel die Anzahl der Wochen eines Jahres, wie viele Tage ein Jahr hat oder wie viele Meter ein Kilometer hat.

  • Stell nicht zu viele Fragen. Nicht der Recruiter soll dir eine Antwort geben, sondern du ihm.

  • Verlier dich bei deinen Fragen nicht in zu vielen Details.

Don’ts Beispielformulierung:

  • „Puh, keine Ahnung. Mathe war noch nie wirklich mein Ding. Können Sie mir nicht vielleicht eine andere Frage stellen? Gerne erzähle ich auch noch mehr von meinen Praktika und Auslandsaufenthalten!“

Der Lösungsweg:

Das wichtigste zuerst: Diese Aufgabe erfordert keine komplizierten Gleichungen! Zwar würdest du damit auch zur Lösung kommen, dir das Leben aber unnötig schwer machen. Viel einfacher: verbal vorgehen und dem Recruiter direkt erläutern, wie du zur Lösung gelangst.

Zum Beispiel so: Bei acht Stück Käse und drei Personen isst jeder 8/3 Stücke. Der eine Hirte hat 3 Stück Käse dabei, also 9/3, und isst davon 8/3 selbst – der Wanderer bekommt von ihm also 1/3. Die restlichen 7/3 seines Anteils bekommt der Wanderer vom anderen Hirten. Da der eine Hirte einen Teil seines Käses hergegeben hat und der zweite Hirte sieben Teile, bekommt der erste Hirte einen Franken und der zweite sieben Franken.

Soweit zur Lösung – vermeide bei deinen Überlegungen unbedingt folgende Stolperfalle: Teile die acht Euro nicht so auf die beiden Hirten auf, dass einer fünf und der andere drei Franken erhält. Denn die Hirten stellen ja nicht ihren ganzen Käse zur Verfügung, sondern essen selbst auch etwas davon.

Lösung:

Der Hirte, der einen Teil zum Mittagessen des Wanderers beiträgt, bekommt einen Franken, der Hirte mit sieben Teilen bekommt also sieben Franken.

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