Man fire leader
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4 Sätze, die Führungskräfte öfter sagen sollten

Max by
03 Juni 2016 um 14:18

Nicht nur frisch gebackene Führungskräfte finden sich ab und an in Situationen wieder, in denen sie nicht so recht wissen, wie sie sich den eigenen Angestellten gegenüber verhalten sollen – und vor allem, mit welchen Worten sie sie motivieren, Konflikte lösen oder Diskussionen anregen können.

Ein guter Vorgesetzter ermutigt sein Team dazu, Eigeninitiative zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen – und hat somit auch mehr Zeit für eigene Projekte und Aufgaben. Die folgenden Sätze sollte eine Führungskraft äussern (können), um Eigenständigkeit und Vertrauen im Team zu fördern.

„Ich habe keine Antwort, haben Sie eine?“

Besonders in Unternehmen, in denen es mal hektisch zugeht und viele Entscheidungen getroffen werden wollen, passiert es häufig, dass Angestellte eine Rückversicherung beim Teamleiter oder Chef suchen beziehungsweise lieber gleich fragen, bevor sie riskieren, etwas falsch zu machen. So nett und hilfsbereit es auch erschienen mag, den Mitarbeitern stets Entscheidungen abzunehmen und Lösungen vorzugeben: Mit der Zeit schafft man so ein Abhängigkeitsverhältnis, anstatt die Teammitglieder dazu zu ermutigen, ihre kritische Denkfähigkeit und ihre Kreativität einzusetzen. Dabei kann man Rückfragen auch bestens dazu benutzen, einem Mitarbeiter dabei zu helfen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und Probleme eigenständig zu lösen.

„Vielleicht übersehen wir irgendetwas.“

Frei nach Albert Einstein: Ein Problem löst man nicht mit demselben Ansatz, der es verursacht hat. Das Team sollte dazu ermutigt werden, die eigenen Strategien und Denkmuster zu hinterfragen – und dazu muss man mit gutem Beispiel vorangehen. So gelingt es schliesslich, Situationen vor dem grossen Ganzen und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – und Lösungen rücken schneller in greifbare Nähe.

„Was denkt das Team darüber?“

Dieser Satz erinnert das Gegenüber daran, dass die Anerkennung des Vorgesetzten nicht das einzig Entscheidende ist. Gerade, wenn man es mit prinzipiell eigenständigen Mitarbeitern zu tun hat, kann und sollte man den Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Team fördern. So werden Pläne und Strategien im Endeffekt auch durchdachter und ausgereifter sein, als wenn man von jedem Teammitglied einzeln Vorschläge erhält und diese bewertet.

„Erzählen Sie mir mehr.“

Unter Mitarbeitern herrscht oft der Eindruck, dass sie jederzeit 100 Prozent geben müssen, um den Chef (und häufig sich selbst) zufrieden zu stellen – und Feedbacks und Reportings auf das nötigste beschränken, um nicht zu viel Zeit damit zu „vergeuden“. Die gelegentliche Bitte an Mitarbeiter, mehr zu erzählen, verschafft ihnen Erleichterung – und das Gefühl, dass man als Chef wirklich an ihren Bedürfnissen und Problemen interessiert ist. Im stressigen Alltag zwischen Deadlines, Meetings und Kundengesprächen kann es leicht in den Hintergrund geraten, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und inspirieren. Doch sollte man nie vergessen, dass sie die wichtigste Ressource des Unternehmens sind, und sich die Zeit auf jeden Fall nehmen.

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