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Feierabend: Wie lange du im Büro bleiben solltest

Max by
21 Juni 2016 um 14:26

Für viele Angestellte sind die gängigen 9 to 5 Arbeitstage mittlerweile überholt – und eigentlich ist das auch ganz gut so. Ohne Probleme kann man dank gleitender Arbeitszeiten auch mal morgens einen Arzttermin wahrnehmen. Oder vielleicht gehörst du zu den Nachteulen, die zwischen 18 und 23 Uhr besonders produktiv sind.

Egal wie flexibel du werktags deinen Aufgaben nachgehst, es stellt sich dir vermutlich immer wieder die Frage, wie lange du wirklich im Büro anwesend sein solltest. Schliesslich möchtest du keinen schlechten Eindruck bei deinem Chef oder den Kollegen hinterlassen. Wir versuchen mal, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Wenn du ständig länger als deine Kollegen im Büro bleibst

Gehörst du auch zu denjenigen, die ihre Überstunden schon gar nicht mehr abbummeln können, weil es so viele sind? Dann befindest du dich sozusagen in allerbester Gesellschaft. Etwa ein Drittel der Mitarbeiter (insbesondere in Top-Unternehmen) häufen aus den verschiedensten Gründen Überstunden an: Sie möchten ihr Team oder ihren Chef nicht im Stich lassen, können sich ihre Zeit nicht richtig einteilen oder fürchten, ihren Job einfach nicht ausreichend gut zu machen und gekündigt zu werden. Jeden Tag um Punkt 17 Uhr den Stift fallen zu lassen und aus dem Büro zu stürmen, kommt natürlich nicht so gut an. Doch wenn sich deine Arbeitsstunden ständig von acht auf zehn oder elf häufen, dann solltest du dir ernsthaft Gedanken machen. Kannst du nichts für deine exorbitante Arbeitszeit, weil du einfach kein Land gewinnst, aber die einzige Person bist, die diese Aufgaben erledigen kann? Dann suche unbedingt das Gespräch mit deinem Boss und schildere ihm die Lage. Vielleicht ist er selbst so sehr in seine Tätigkeiten vertieft, dass er deinen Overload gar nicht mitbekommen hat. Wichtig ist natürlich auch, am Wochenende so richtig abzuschalten und gedanklich keine To-Do-Listen mehr durchzugehen. Dann wirst du montags mit deutlich mehr Motivation und Elan wieder auf der Matte stehen.

Man Working

Als Richtwert kann man sagen, dass in den ersten Monaten im neuen Job ruhig etwas mehr Engagement gezeigt werden darf – und das betrifft dann notgedrungen auch deine Arbeitszeiten. Egal, ob du fest angestellt, Trainee oder Praktikant bist: Du musst dich auch erst mal einarbeiten – und da dauert die Erledigung deiner Tasks einfach länger als bei den erfahreneren Füchsen.

Wann es in Ordnung ist, das Büro als Erster zu verlassen

Es ist noch relativ früh und du bist dir unsicher, ob du schon gehen kannst? Stelle dir die folgenden Fragen – das kann dir bei der Entscheidungsfindung helfen: Werde ich eine Deadline verpassen, wenn ich jetzt gehe? Sind meine Teamkollegen noch hier und wenn ja, warum? Brauchen meine Kollegen noch Hilfe? Wenn du sicher gehen kannst, dass deine Tagesaufgaben erledigt sind und deine restlichen Wochenaufgaben realistisch in der vereinbarten Zeit umsetzbar sind: Stimme dich noch schnell mit deinem Teamleiter oder Chef ab, ob es für ihn in Ordnung ist, dass du das Büro verlässt. Sollten keine Einwände bestehen, dann checke ggf. erneut, ob du wirklich alle Mails bearbeitet, beantwortet und nichts auf deiner To-Do-Liste übersehen hast. Schleiche dich im Anschluss nicht einfach so davon, sondern verabschiede dich von deinen Kollegen (vielleicht brauchen sie ja doch noch deine Hilfe). Geh auf dem Weg nach draussen am Büro deines Chefs vorbei, so gibst du ihm noch eine allerletzte Möglichkeit, dich zurückzuhalten. Sollte nichts dazwischenkommen, dann geniess deinen verfrühten Feierabend!

Manchmal hat man ein schlechtes Gewissen, einfach mal früher das Büro zu verlassen, selbst wenn man seine Tasks erledigt hat. Doch denke immer daran, dass es auch Tage gibt, an denen du die letzte Person bist, die ihren Computer herunterfährt. Wichtig ist, dass sich deine Arbeitszeiten – auch im Vergleich zu deinen Kollegen – grundsätzlich die Waage halten.

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