Two smartphones and one heart
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Heute mal offline: Warum man nicht alles digital erledigen muss

Max by
14 Juli 2016 um 16:15

Du bist auf dem Weg zur Arbeit und gehst gedanklich schon mal durch, was für den heutigen Tag alles ansteht. Moment, das hattest du dir doch eh irgendwo eingespeichert! Du wühlst in deiner Tasche, auf der Suche nach deinem Smartphone, aber ausser Geldbeutel, Schlüssel, Handcreme und Schokoriegel findest du nichts. Oh nein, du hast dein Handy zu Hause vergessen! Und jetzt?

Die Welt dreht sich tatsächlich weiter! Auch für absolute Technikfreaks ist es manchmal gar nicht so schlecht, eine Weile offline zu gehen. Drei Situationen im Arbeitsalltag, die du ohnehin besser persönlich erledigen solltest.

PERSÖNLICH STATT GECHATTET

Chat-Programme im Büro sind sinnvoll, um schnell und unkompliziert Infos auszutauschen. Besonders mit Mitarbeitern aus dem Homeoffice kann eine reibungslose Kommunikation so gewährleistet werden. Um Zwischenmenschliches zu regeln, sind sie allerdings nicht das optimale Kommunikationsmittel – vor allem, wenn man es mit sensibleren Menschen zu tun hat. Wenn dir ein Kollege zum Beispiel einen Entwurf für ein Design oder einen Text schickt und dich bittet, mal kurz drüber zu schauen: Gib ihm dein Feedback lieber persönlich. Denn auch wenn du deine (möglicherweise zahlreichen) Kritikpunkte mit einer gehörigen Portion Smileys aufpeppst, können deine Anmerkungen missverstanden werden und Streitereien oder tagelanges Schmollen daraus resultieren. Schreib dir deine Verbesserungsvorschläge einfach auf und geh persönlich zu deinem Kollegen.

ZU FUSS STATT PER MAIL

Auch wenn die E-Mail mittlerweile eines der beliebtesten Kommunikationsmittel ist, muss man sie nicht notgedrungen in allen Situationen verwenden. Wenn dir zum Beispiel auffällt, dass der Onlineshop des Unternehmens nicht mehr aufrufbar ist oder du deinem Chef dringend sagen musst, dass gerade ein wichtiger Kunde abgesprungen ist, solltest du dich nicht auf den E-Mail-Verkehr verlassen. Auch wenn es dir in manchen Fällen vielleicht unangenehm ist und du lieber dein Mailprogramm öffnen würdest: Erledige solche Fälle persönlich, anstatt dann panisch alle paar Sekunden deine Mails zu aktualisieren. Natürlich kann man schon mal eine Vorwarnung an alle Beteiligten auf elektronischem Wege rausschicken. Anschliessend solltest du aber auf Nummer sicher gehen, dass der Empfänger sie auch wirklich unmittelbar gelesen hat – und nicht gerade einen längeren Schwatz in der Teeküche hält.

PAPIER STATT KALENDER

Kalender-Apps sind super, um sich an wichtige Termine erinnern zu lassen. Wenn man allerdings auch alle kleineren Aufgaben für den jeweiligen Tag mit aufnimmt, stellt sich beim Anblick nur ein Gedanke ein: Das alles soll ich heute schaffen?! Ausserdem ist man vermutlich ständig damit beschäftigt, Aufgaben nach aktueller Priorität hin und her zu schieben – und verschwendet damit kostbare Zeit, anstatt sich tatsächlich um die Sachen zu kümmern. Ein Tipp für mehr Produktivität? Einfach die nächsten drei Dinge, die man erledigen muss, auf ein Blatt Papier schreiben und das befriedigende Gefühl geniessen, wenn man sie mit einem fetten Stift durchstreichen oder abhaken kann. Deutlich entspannter geht es dann mit den nächsten drei Aufgaben weiter!

Das digitale Zeitalter bringt schon eine Menge Vorteile mit sich. Manchmal sollte man aber technologische Hilfsmittel auch einfach mal aussen vor lassen und sich auf die guten alten Zeiten besinnen. Vielleicht braucht es eine gewisse Umgewöhnungsphase – aber produktiv arbeiten lässt es sich auch offline!

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