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«Die SBB Software Engineering Academy erleichterte mir meinen Berufseinstieg».

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14 Juni 2017 um 16:00

Kevin K. arbeitet als Professional Application Engineer bei der SBB IT und absolvierte die SBB Software Engineering Academy. In diesem Bericht erzählt Kevin euch von seinen Eindrücken zum Berufseinstieg bei der SBB.


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Bereits während meiner Studienzeit hatte ich immer das Ziel vor Augen, später bei einer Grossfirma als Softwareentwickler zu arbeiten. In einem Grosskonzern begeistern mich vor allem die kontinuierlichen beruflichen Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. So bekam ich, dank meines erfolgreichen Studienabschlusses, die Möglichkeit in die Software Engineering Academy der SBB einzusteigen und im Grosskonzern SBB meine Karriere zu starten.

Bevor ich anfing, hatte ich die Möglichkeit zwischen zwei unterschiedlichen Projekten auszuwählen. Also habe ich mich vorerst bei den jeweiligen Projektleitern sowie meinem Vorgesetzten über die Inhalte der beiden Projekte informiert. Damit konnte ich mir die Qual der Wahl erleichtern.

Unsere tägliche Arbeit liefert Ergebnisse

Als Software Application Engineer bei der SBB IT hat man die Möglichkeit in verschiedenen Projekten involviert zu sein. Unter anderem wirkte ich an einem Projekt im Bereich «Sanierung der Vertriebssysteme» mit. Unsere Aufgabe bestand darin, Verkaufssystemen verschiedener internationaler Bahnunternehmen in die SBB Systemlandschaft zu integrieren. Dadurch ermöglichten wir den Verkauf von internationalen Zugtickets über die SBB Absatz-Kanäle. Ich empfand dieses Projekt als besonders spannend, weil meine Freunde und ich von den Ergebnissen dieses Projektes profitieren können. Plant beispielsweise ein Freund mit dem TGV nach Paris zu fahren, um dort ein romantisches Wochenende mit seiner Freundin zu verbringen, so kann er das Ticket – dank unserer Arbeit – bequem online über die SBB buchen.

Pair Programming Sessions mit dem «SBB Götti»

Damit der Einstieg in die SBB Software Engineering Academy leichter fällt und man sich besser in diesem komplexen Projektumfeld orientieren kann, wird einem jeweils ein «Götti» zugeteilt. Mein «Götti» stand mir für die unterschiedlichsten Fragestellungen zur Seite. Unter anderem half er mir die unternehmens- sowie projektspezifischen Prozesse zu verstehen. Damit ich mein Fachwissen vertiefen konnte, besuchte ich einige Schulungen, in welchen ich das gesamte Projektumfeld sowie die Architektur besser kennenlernte. So begann ich schrittweise einzelne Aufgaben selbständig umzusetzen. Mein «Götti» und ich erledigten einzelne Aufträge auch oft gemeinsam. Zum Beispiel in «Pair Programming Sessions», in denen wir gleichzeitig programmierten. Oder gemäss dem «Test-Drive Development»-Ansatz, bei welchem jeweils einer den Test und der andere den produktiven Code implementierte.

Die SBB Software Engineering Academy erleichterte mir den Berufseinstieg

Den Berufseinstieg wurde mir zum einen durch die Unterstützung meines «Göttis» erleichtert. Zum anderen verdanke ich dies aber vor allem der SBB Software Engineering Academy. Die Academy ist ein einzigartiges Talentförderungsprogramm für Studienabgängerinnen und Studienabgänger, die einen praxisnahen Berufseinstieg als Software Application Engineer suchen. Durch den modularen Aufbau der Academy verteilen sich die jeweils einwöchigen Module über ein halbes Jahr. Dadurch wird es einem ermöglicht, nebenbei an Projekten mitzuarbeiten und das erlernte Wissen direkt einzubringen.

Das Modul «Entwicklungsframeworks» gefiel mir besonders gut. In diesem Modul entwickelten wir eine Web-Applikation, in welcher alle Layer miteinbezogen wurden. Dabei gab es für jeden der Layer zunächst eine kurze theoretische Einführung und anschliessend eine praktische Aufgabe. Das Resultat war schlussendlich eine vollendete App. Ebenfalls eine spannende Erfahrung war der Besuch des Industriewerks in Biel. Der Leiter des Werks erklärte uns insbesondere, wie sich das Werk in den letzten Jahren entwickelt und verändert hat. Gegen Ende der Academy erhielten wir die Gelegenheit, die Betriebszentrale Ost am Flughafen Zürich-Kloten zu besichtigen. Zu sehen, wie die Zugverkehrsleitenden bei zehn Bildschirmen stets den Überblick über die Gesamtsituation behalten und so den regionalen Schienenverkehr kontrollieren, war absolut faszinierend. Und spannend war auch, dass einige meiner Academy-Kollegen die vor Ort eingesetzten Systeme mitentwickelt hatten. Damit erhielten sie erstmals die Möglichkeit, ihre Produkte und deren Einsatz in der Praxis zu erleben.

Während der ersten Wochen der Academy war vieles für mich Neuland. Doch bereits nach den ersten Tagen wurde mir klar, dass ich von den vielen Kursen und dem Wissen der Kursleitenden extrem profitieren werde. Die Kursleitenden sind Experten auf ihrem Fachgebiet und begeistern mit ihrem Know-how. Dank der SBB Software Engineering Academy und meinem «Götti» konnte ich mich bereits nach kurzer Zeit in Projekte einbringen und produktiv mitarbeiten und somit in der SBB Fuss fassen. Zudem konnte ich seither viele wichtige Kontakte knüpfen und mir bereits ein grosses Netzwerk innerhalb der SBB aufbauen. Ich persönlich empfinde meinen Berufseinstieg in den Grosskonzern SBB durchaus als gelungen.


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Willst du Kevin an die SBB Software Engineering Academy folgen? Dann informiere dich jetzt über die Aufnahmebedingungen.


Kevin Kevin hat an der Fachhochschule Westschweiz in Siders Wirtschaftsinformatik studiert. Nach Abschluss des Studiums startete er als als Junior Application Engineer bei der SBB und absolvierte die SBB Software Engineering Academy. Heute arbeitet Kevin als Professional Application Engineer im Team User Interface.

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