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Networking - Die Wichtigkeit, Kontakte zu knüpfen

Max by
06 Sept 2018 um 18:25

Networking, Aufbau und Pflege von Kontakten ist für Studierende eine wertvolle Möglichkeit für die Jobsuche und darüber hinaus. Was ist wichtig beim Knüpfen von Kontakten? Wie gehe ich beim Social Networking vor? Und wie betreibe ich gekonnt Selbstmarketing?

Was versteht man unter Networking – und wie macht man das?

Networking ist der Aufbau und die Pflege von privaten und beruflichen Kontakten. Wir «netzwerken» täglich, ob im Austausch mit KollegInnen im Fitness, der Diskussion mit den StudienkollegInnen nach der Vorlesung oder beim Feierabendbier. Netzwerken ist etwas Alltägliches und wir können davon profitieren. So erfahren wir ja zum Beispiel, wenn eine Wohnung im Freundeskreis frei wird oder welches die besten Geheimtipps für die nächste Feriendestination sind. Auch im beruflichen Kontext können wir vom Netzwerken profitieren, beispielsweise wenn wir Erfahrungen aus erster Hand erhalten, wie das Arbeiten in einem Unternehmen ist oder wenn eine Stelle zu vergeben ist, die noch nicht ausgeschrieben wurde. Beim Aufbau und der Pflege von Netzwerken helfen uns auch die sozialen Medien. So wie Facebook Einblicke ins Privatleben gibt, geht es bei beruflichen Netzwerken wie XING und LinkedIn um berufliche Themen.

Wie und wann beginne ich, mein Netzwerk aufzubauen?

Netzwerkarbeit kann richtig viel Freude machen und ist mehr als das Sammeln von möglichst vielen Kontakten. Schon während des Studiums sollte man anfangen sein berufliches Netzwerk aufzubauen. Dabei lernt man viele Menschen wie von selbst kennen, andere sollte man jedoch gezielt ansprechen. Zum Beispiel jene, mit denen ich mich über Erfahrungen zu einem bestimmten Thema austauschen kann. Bei der Herausforderung mit diesen Menschen in Kontakt zu treten und auch im Kontakt zu bleiben unterstützen berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn. Sie helfen beim Suchen – wer macht was, wer ist wo, wer kennt wen – als auch bei der Pflege – wer sucht was, wen kann ich wie unterstützen.

Was machen gute NetzwerkerInnen aus?

Gute NetzwerkerInnen bauen Beziehungen auf. Sie sind interessiert an den Menschen. Es geht nicht ums Kontakte sammeln um jeden Preis. Häufig kann weniger mehr sein. Gute NetzwerkerInnen geben und nehmen. Sie profitieren nicht nur von ihren Kontakten, sondern bringen sich aktiv ein und helfen, wo sie können. Netzwerke entstehen nicht von heute auf morgen. Wer sich Zeit nimmt, anderen mit Respekt und Wertschätzung begegnet, wird Freude am Netzwerken haben und ein starkes Netzwerk aufbauen.

Welches ist der beste Weg, zielgerichtet auf Menschen zuzugehen?

Um zielgerichtet auf Menschen zuzugehen, ist es wichtig zu wissen, was ich von der Person erfahren möchte. Wie erreiche ich diese Person? Daraus ergibt sich meist der für mich passende Weg. Egal ob online oder offline. Durch eine höfliche und interessierte Ansprache hinterlässt man einen guten Eindruck. Gemeinsame Bekannte oder ein Thema, was beide interessiert, bauen hier Brücken. Bei Online-Netzwerken sieht man dabei sofort, wer mit wem in Kontakt steht oder an welchen Themen eine Person interessiert ist. So finden sich übrigens auch sehr gut GesprächspartnerInnen für Bachelor- oder Masterarbeiten.

Social Networking

Welche Rolle nimmt Social Media in der Berufswelt ein?

Social Media ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Besonders die professionellen Business Netzwerke wie XING und LinkedIn spielen eine wichtige Rolle. Sie bieten PersonalmanagerInnen neben dem klassischen Bewerbungsdossier noch einen weiteren Informationskanal. Und für BewerberInnen können sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen: Wer sich mit einem vollständigen Profil präsentiert, macht nicht nur einen guten Eindruck beim potenziellen Arbeitgeber, sondern kann so auch viel einfacher gefunden werden.

Wie sollte ich mein Profil im Netz präsentieren?

Das eigene Profil im Netz sollte professionell und aussagekräftig sein sowie das Interesse des Betrachters wecken. So kann ich mich beispielsweise bei LinkedIn oder XING einfach und kostenfrei anmelden und mit einem guten Bild sowie einem vollständigen Profil sofort einen professionellen Eindruck hinterlassen. Berufliche Erfahrungen – dazu zählen auch Praktika, freiwillige Arbeit, erhaltene Auszeichnungen, etc. – und persönliche Interessen sorgen weiter für ein aussagekräftiges Profil. Wichtig ist auch, das Profil stets aktuell zu halten. Zum Beispiel den Abschluss eines Praktikums sofort einzupflegen. Zur weiteren Optimierung kann auch bei KollegInnen aktiv nach Feedback gefragt werden, ob das Profil einem anspricht.

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