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Master-Programme – Überblick im Dschungel

17.October 2019 2 Min. Lesezeit Erfolgskurs

Welche Master-Programme sind nach welchen Bachelorabschlüssen möglich? Was sind die Unterschiede?

Um einen Mastertitel zu erreichen, müssen unabhängig von der Hochschule 90 – 120 ECTS-Punkte erarbeitet werden (in wenigen Fällen auch mehr). Für einen Mastertitel benötigt man somit mindestens drei Semester.

Wenn man an einer Fachhochschule studiert, ist meistens der Bachelor das Ziel. Damit ist man bereits fit für die Arbeitswelt, ein Master-Studium ist nicht per se notwendig. Mit einem Master kann man sein Wissen jedoch mit einem mehr wissenschaftlichen und theoretischen Zugang zum Fach ergänzen.

Bei den Universitäten liegt der Fokus der Bachelor-Studiengänge auf Theorie, Methoden und wissenschaftlicher Auseinandersetzung. Mit dem Bachelor verfügt man über eine Basis, aber erst die Master-Studiengänge runden das Wissen ab. Hier ist der Master der Regelabschluss. Aus diesem Grund ist das Angebot an Master-Programmen an den Universitäten sehr viel grösser als an den Fachhochschulen.

Unterschiedliche Mastertypen
Ein konsekutives Master-Studium führt in der Regel ein spezifisches Bachelor-Studium weiter, baut auf diesem auf und vertieft das Fachwissen. Spezialisierte Master sind häufig interdisziplinäre Studiengänge mit spezialisiertem Schwerpunkt. Spezialisierte Master-Studiengänge können mit unterschiedlichen Bachelorabschlüssen besucht werden. Damit alle Studierenden eine gemeinsame Basis haben, stellen die Hochschulen häufig zusätzliche Anforderungen. Ein Joint Master schliesslich ist eine Form des spezialisierten Masters, der von verschiedenen (auch ausländischen) Hochschulen gemeinsam angeboten wird.

Vielfalt und Kombinationen
Möchte man an der gleichen Universität, an der man schon den Bachelor abgeschlossen hat, noch einen konsekutiven Master anhängen, kann man das in der Regel ohne zusätzliche Bedingungen. Will man aber einen konsekutiven Master an einer anderen Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule absolvieren, muss man mit zusätzlichen Auflagen rechnen. So ist ein Wechsel der Hochschule fast immer mit der Erarbeitung von zusätzlichen ECTS-Punkten verbunden. Die sogenannte Konkordanzliste legt die Modalitäten fest.

Fachhochschule oder Universität
Neben dem Blick auf die ECTS-Punkte ist es wichtig zu überlegen, was zu einem passt. Wer die Selbstständigkeit an der Universität schätzt, hat vielleicht keine Lust auf den «Schulbetrieb» in einem FH-Master-Studiengang. Und wer von der Fachhochschule an die Universität wechselt, muss neben dem Fachlichen eventuell auch den Umgang mit der Eigenverantwortlichkeit zuerst üben, die ein universitäres Master-Studium als selbstverständlich voraussetzt.

Welches der richtige Master ist, hängt von vielen Faktoren ab. Sich mit den Zulassungsbedingungen vertraut zu machen, ist zudem komplex. Man sollte sich daher ausreichend Zeit nehmen, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Hilfestellungen bieten die Zulassungsstellen und Career Center der Hochschulen sowie neutrale Studienberatungen.

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