Vom Studium in den Job: So gelingt dein Einstieg
Studium fast geschafft und langsam stellt sich die Frage: Was kommt danach?
- 15. September 2026
- 2 Min. Lesezeit
- Sponsored by: Siemens Schweiz AG
Der erste Schritt ins Berufsleben
Bist du bereits auf der Suche nach einem Praktikum, einer Werkstudierendenstelle oder deinem ersten richtigen Job?
Der Berufseinstieg kann ziemlich aufregend sein und gleichzeitig einige Fragen mit sich bringen. Worauf kommt es bei einer Bewerbung wirklich an? Muss ich schon genau wissen, wo ich in fünf Jahren stehen möchte? Und wie finde ich heraus, welches Unternehmen zu mir passt?
Unser HR-Team hat hier ein paar Tipps für dich gesammelt.
Dein CV muss nicht perfekt sein, sondern verständlich
Recruiter:innen verbringen nicht zuerst zehn Minuten damit, deinen Lebenslauf zu studieren, sondern wollen deine Inputs und Achievements so schnell, wie möglich erkennen. Deshalb gilt: Mach es ihnen einfach.
Dein CV sollte übersichtlich sein und schnell zeigen, was du bisher gemacht hast. Neben Studium und Berufserfahrung dürfen auch Nebenjobs, Hochschulprojekte, ehrenamtliches Engagement oder andere Erfahrungen rein, wenn sie etwas über deine Fähigkeiten aussagen. Und keine Sorge, wenn dein Lebenslauf noch keine zwei Seiten füllt. Gerade beim Berufseinstieg zählt nicht die Länge, sondern was du bereits mitbringst.
Bewirb dich auch, wenn du nicht alles erfüllst
Du liest eine Stellenausschreibung und erfüllst sieben von zehn Punkten? Dann kann sich eine Bewerbung trotzdem lohnen. Eine Stellenausschreibung beschreibt häufig das Wunschprofil. Gerade bei Einstiegspositionen ist aber auch wichtig, welches Potenzial du mitbringst, wie motiviert du bist und ob du bereit bist, Neues zu lernen.
Bereite dich vor, aber lerne keine Antworten auswendig
Natürlich solltest du vor einem Gespräch wissen, bei welchem Unternehmen du dich beworben hast und worum es bei der Stelle geht. Du musst aber nicht jede Zahl von der Unternehmenswebsite kennen. Überlege dir lieber konkrete Beispiele aus deinem bisherigen Weg. Wann hast du im Team ein Problem gelöst? Wo hast du Verantwortung übernommen? Was ist einmal nicht nach Plan gelaufen und was hast du daraus gelernt?
Solche Beispiele erzählen meistens mehr über dich als eine perfekt vorbereitete Standardantwort.
Stelle Fragen. Wirklich.
Ein Bewerbungsgespräch ist keine Prüfung, bei der nur du die richtigen Antworten liefern musst. Es ist genauso deine Chance herauszufinden, ob die Stelle und das Unternehmen zu dir passen. Frage nach dem Team, dem Arbeitsalltag, Entwicklungsmöglichkeiten oder danach, wie die ersten Monate aussehen könnten. Auch Fragen zur Unternehmenskultur oder Zusammenarbeit sind absolut legitim.
Ein gutes Gespräch sollte am Ende beiden Seiten helfen zu entscheiden: Passt das?
Unterschätze deine bisherigen Erfahrungen nicht
„Ich habe noch keine richtige Berufserfahrung“ denken viele Studierende. Dabei hast du wahrscheinlich schon mehr gelernt, als dir bewusst ist. Gruppenarbeiten, Präsentationen, Nebenjobs, Vereinsarbeit oder Projekte im Studium können zeigen, dass du organisieren, kommunizieren, Probleme lösen oder Verantwortung übernehmen kannst. Entscheidend ist nicht nur, wo du etwas gelernt hast, sondern was du daraus mitbringst.
Dein erster Job legt nicht deine ganze Karriere fest
Du musst beim Berufseinstieg noch nicht wissen, wo du in fünf oder zehn Jahren stehen möchtest. Karrierewege verlaufen selten komplett nach Plan. Interessen verändern sich, neue Möglichkeiten entstehen und manchmal entdeckt man erst im Job Themen, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass sie einen interessieren. Dein erster Job ist deshalb genau das: dein erster Schritt. Nicht die Entscheidung für den Rest deines Berufslebens.
Noch mehr Einblicke? Hör in den EmployPod rein
Wenn du wissen willst, wie es ist, bei Siemens Schweiz zu arbeiten, höre gerne in den Podcast EmployPod rein: Paula Thimet, Product Portfolio Manager Sustainability Solutions & Services, und David Gisler, Head of Talent Acquisition erzählen von ihren Erfahrungen.
