Wie Mentoring im LGT Graduate Programm den Berufseinstieg erleichtert
Eine Mentorin und eine Mentee erzählen, wie sie das Mentoring bei LGT Private Banking beruflich und persönlich weitergebracht hat.
- 24. Februar 2026
- 4 Min. Lesezeit
- Sponsored by: LGT Private Banking
Die LGT ermöglicht Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen mit einem Graduate Programm den Einstieg in die Welt des Private Banking. Während 18 Monaten werden sie auf eine fachspezifische Funktion bei der LGT vorbereitet. Als Teil eines Teams haben sie so die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich auf die Zielrolle vorzubereiten. Fester Bestandteil des Programms sind Internships in anderen Bereichen der Bank, ein zweiwöchiges Seminar in Singapur sowie ein Mentoring durch erfahrene LGT-Mitarbeitende, welche die Graduates während anderthalb Jahren persönlich begleiten und sie beim Start ins Berufsleben unterstützen. Wir haben über die Erfahrung der Mentorin Tina Jessop, Senior Economist der LGT, sowie der Mentee Melina Stüssi, Graduate, gesprochen.
Melina, was gab den Ausschlag für den Entscheid, das Graduate Programm bei der LGT zu absolvieren?
Melina: Es war vor allem der Umstand, dass ich eine bereits vordefinierte Zielrolle wählen konnte. Bei dem LGT Graduate Programm werden wir persönlich und fachlich bereits auf eine konkrete Funktion vorbereitet, in meinem Fall die der Kundenbetreuerin. Selbstverständlich wird der Ausbildungsgang ergänzt durch Internships in anderen Abteilungen, um Einblick in andere Bereiche der LGT zu gewinnen. Ausserdem empfand ich die Dauer von 18 Monaten eine ideale Zeitspanne, nicht zu lang und doch lange genug, um sich optimal auf die Rolle vorbereiten zu können.
Gab es bis hierhin ein Highlight während des Programms?
Melina: Selbstverständlich der Aufenthalt in Singapur, wo wir während eines Seminars das Private Banking in Asien sowie die Kolleginnen und Kollegen in Singapur kennenlernten. Dieser Teil des Programms war sowohl fachlich wie auch kulturell äusserst lehrreich und spannend.
Tina, was hat dich dazu bewogen, als Mentorin im Graduate Programm mitzuwirken?
Tina: Ich habe mich sehr gefreut, dass ich jemanden begleiten darf und helfen kann, Fuss zu fassen in der LGT. Das erste Treffen stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Wir definierten, wie wir unsere Treffen abhalten möchten und welches unsere Erwartungen an das Mentoring-Programm war. Wir haben beschlossen, dass wir uns eher informell treffen, zu einem Kaffee oder zum Mittagessen. Nur, wenn wir mal etwas Vertrauliches besprechen wollten, haben wir uns in einem Sitzungszimmer getroffen, um etwas mehr Privatsphäre zu haben.
Was war euch sonst noch wichtig zu klären zu Beginn?
Melina: Wir haben abgemacht, dass wir offen und ehrlich miteinander sind. Und dass, was wir miteinander besprechen auf alle Fälle unter uns bleibt. Das ist meines Erachtens die Voraussetzung, damit ein Mentoring-Programm erfolgreich ist. Nur so habe ich immer eine Ansprechpartnerin für alle Themen.
Tina, du hast schon mehrere Mentees begleitet. Welches sind die Themen, um die es sich im Mentoring am häufigsten dreht?
Tina: Oft geht es um Karriereentwicklung, die Unternehmenskultur, die Unternehmenspolitik und das eigene Auftreten. Ich stelle immer wieder fest, dass der Stellenwert der persönlichen Entwicklung und der Umgang mit anderen Leuten, seien es Kolleginnen und Kollegen oder Kundinnen und Kunden, bei der Karriereentwicklung unterschätzt wird.
Was hat dir das Mentoring bis jetzt konkret gebracht?
Melina: Es war für mich sehr wertvoll, mich mit jemandem aus der LGT austauschen zu können. Sie hilft mir, Entwicklungen innerhalb der Bank besser einordnen zu können. Gleichzeitig ist Tina nicht Teil meines Teams und bringt so zwar die Innensicht der LGT mit sich und dennoch eine gewisse Distanz zu meinem engeren beruflichen Umfeld. Ausserdem kann sie dank ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung Ratschläge geben, wie ich auf gewisse Situationen am besten reagieren kann.
Tina, welchen Nutzen bringt dir deine Rolle als Mentorin?
Tina: Ich lerne neue Perspektiven kennen und bekomme einen Einblick in die Wertvorstellungen der jüngeren Generation. Ausserdem geben die Mentees auch mir Feedback, das mir hilft, mich zu verbessern, zum Beispiel ob strategische Entscheidungen nachvollziehbar kommuniziert wurden. Und nicht zuletzt bekomme ich Einblick in andere Bereiche der LGT sowie auch Zugang zu den Netzwerken der Mentees. Dies ist sehr wertvoll für mich.
Tina, wo liegen die Hauptunterschiede der jüngeren Generation zur älteren?
Tina: Die jüngere Generation hat andere Anforderung und Erwartungen an eine Arbeitsstelle. Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeit und -ort sowie Teilzeitmöglichkeiten ist ihr wichtiger als es meiner Generation war. Auch mit dem Sinn der Arbeit setzen sie sich kritischer auseinander. Sie bringen übrigens auch einen neuen Kleiderstil mit, wie beispielsweise Turnschuhe tragen an internen Besprechungen: Dies wäre früher ein No-go gewesen. Heute ist dies akzeptiert. Melina (lacht): Klar. Doch es kommt schon auch auf die Turnschuhe an.
Worauf sollten Mentorinnen und Mentoren achten?
Tina: Ein wichtiger Punkt ist, dass ich als Mentorin respektvoll der Mentee gegenüber begegne. Jedes Thema, das angesprochen wird, ist wichtig und verdient eine konstruktive Diskussion. Ausserdem darf ich meine Meinung nicht aufdrängen. Es ist ihre Karriere, nicht meine. Wenn sie eine Herausforderung anders zu meistern versucht, als ich es würde, dann ist das gut so. Meine Aufgabe ist es nicht, Lösungen zu präsentieren, sondern anzuleiten und zu begleiten.
Welchen Ratschlag hast du für zukünftige Mentees?
Melina: Geht mit Neugierde, Spass und Offenheit in ein Mentoring. Getraut euch, Dinge an- und auszusprechen Es ist auch eine tolle Chance, um ein Netzwerk aufzubauen und Fuss zu fassen in der Arbeitswelt und im Unternehmen. Bei allem Nutzen darf es aber auch Spass machen. Tina und ich lachen oft zusammen.
Herzlichen Dank euch beiden für das Gespräch!
