Über Öffentliche Verwaltung / Verbände

International vergleichende Studien geben den öffentlichen Verwaltungen / Verbänden der Schweiz gute Noten: Die hohe Effektivität trägt einen wesentlichen Beitrag zur Standortqualität bei. Betrachtet man diesen Bereich etwas breiter, indem man die Energie- und Wasserversorgung, Post und Bahn, Gesundheits- und Bildungswesen hinzufügt, wird die Bedeutung des Service Public deutlich: Sie umfassen ungefähr 22 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in der Schweiz. Jeder fünfte Beschäftigte arbeitet in diesem Bereich. Die aktuellen Herausforderungen sind die höheren Staatsausgaben, welche immer wieder zu Diskussionen führen, der optimale Umfang öffentlicher Dienstleistungen und die Privatisierung unter Wahrung des öffentlichen Interesses. Im Zentrum stehen Fragen wie beispielsweise: Wie viel darf eine Hochschule kosten? Wie stark sollen Unternehmen bei der Finanzierung eingebunden werden, um eine unabhängige Forschung und Lehre nicht zu gefährden? Für AbsolventInnen von Schweizer Hochschulen sind öffentliche Verwaltungen /Verbände von zentraler Bedeutung, da Einstiegsmöglichkeiten für jegliche Fachrichtungen vorhanden sind. JuristInnen arbeiten bei den kantonalen Rechtsdiensten oder Ermittlungsbehörden; ÖkonomInnen sind überall dort gefragt, wo Finanzen, Steuern, Versicherungen, Wirtschaftsförderung und Arbeitslosigkeit im Zentrum stehen; Fachleute für Informatik, Technik und Architektur sind in den Ämtern für Verkehr, Energie, Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Raumplanung, Bauwesen und Rüstung willkommen; AbsolventInnen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund werden in den Bereichen der Lebensmittelsicherheit, Meteorologie, Umweltschutz, Geologie und Raumplanung eingesetzt.

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