Mond erde brainteaser no text
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Was wiegt auf dem Mond mehr als auf der Erde?

Max by
25 Nov 2015 um 14:25

Höchstwahrscheinlich warst du noch nicht auf dem Mond. Aber auch mit ein paar theoretischen Überlegungen kann es dir gut gelingen, eine Antwort auf diese Frage zu finden, die physikalisches Grundverständnis und Kreativität in der Antwortfindung verlangt.

Herangehensweise

Zunächst einmal solltest du ausschliessen, dass es sich um ganz normale Gegenstände handeln könnte, die auf dem Mond schwerer sind, als auf der Erde. Was ist zum Beispiel mit dir? Wenn du auf der Erde, sagen wir, ca. 60 kg wiegst, was wiegst du dann auf dem Mond: mehr oder weniger?

Richtig: weniger! Denn die Anziehungskraft auf dem Mond ist 6x geringer, als auf der Erde. Das liegt daran, dass der Mond viel weniger Masse hat als unser Planet. Du würdest dort also nur rund 10 kg wiegen.

Vorgehen: Vergleiche anstellen

Um der Lösung auf die Spur zu kommen, musst du also weiterdenken und Erde und Mond miteinander vergleichen, um den entscheidenden Unterschied zu finden.

Ein grosser Unterschied zwischen unserem Planeten und seinem Trabanten ist die Atmosphäre: Die Erde hat eine, der Mond nicht. Was heisst das für deine Überlegungen?

Objekte, die leichter sind, als das sie umgebende Luft-Gas-Gemisch, steigen auf der Erde auf – wie zum Beispiel ein Ballon, der mit Helium gefüllt ist.

Was würde mit einem solchen Ballon auf dem Mond geschehen?

Ohne eine Atmosphäre würde der Ballon auf dem Mond nicht aufsteigen, sondern zu Boden sinken oder gleich dortbleiben, weil er keinen Auftrieb hätte. Er wäre also schwerer als auf der Erde.

Bemerkung am Schluss

Anmerken müsste man an dieser Stelle allerdings auch, dass der Helium-Ballon auf dem Mond sofort platzen würde, da er von einem Vakuum umgeben ist und sich ohne Aussendruck ausdehnen würde, bis er platzt – aber darum soll es hier nicht gehen.

Was für den Recruiter zählt

Dass ein Vorstellungsgespräch beim Kandidaten Stress auslöst und du nicht auf alle Fragen eine optimale Antwort finden kannst, weiss natürlich auch der Recruiter. Aber die richtige Lösung ist auch eher von sekundärer Bedeutung. Viel entscheidender sind drei Dinge:

  1. Gib nicht sofort auf und zeige dem Recruiter, dass du nach einer Lösung suchst.

  2. Verbalisiere deine Überlegungen, damit der Recruiter die Chance hat, dich zu bewerten.

  3. Egal, zu welchem Ergebnis – oder Zwischenergebnis – du kommst, begründe es und erläutere deine Gedankengänge.

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