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3 CV-Fehler, die Recruiter zur Verzweiflung bringen

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11 Nov 2015 um 12:00

Sein ganzes Leben auf einer Seite zusammenzufassen, ist schon eine Leistung. Aber ein CV muss noch viel mehr können, um in kürzester Zeit das Interesse des Recruiters zu wecken. Typische Fehler, die HR kapitulieren lassen.

1. Was nicht ins Auge springt, geht unter

Wenn du nicht gerade im Grafikbereich tätig bist, ist ein ungewöhnliches Design nicht dein Weg, um dich interessant zu machen. Viel wichtiger ist ein klares Layout, das es dem Recruiter ermöglicht, die Punkte, die ihn besonders interessieren, sehr schnell zu finden. Das bedeutet: Klare, schnörkelfreie Schrift, ausreichend grosse Seitenränder und Zeilenabstände, sinnvolle Überschriften und Bullet Points und sparsame Fettungen an den richtigen Stellen.

2. Kein Zusammenhang zwischen Background und Job

Wenn alle Punkte deines CVs inklusive Studium, Praktika und Firmennamen laut danach schreien, dass du dich um genau diese Stelle bewirbst, ist die Sache klar. Viele Bewerber wollen sich aber in einer neuen Branche oder einem neuen Bereich ausprobieren oder haben aus einem anderen Grund Erfahrungen, die auf den ersten Blick nicht ganz mit dem Stellenprofil übereinstimmen. Dir ist natürlich klar, warum dich dein Weg trotzdem für die Position befähigt – dem Recruiter aber nicht. Und da er sicher weder Zeit noch Lust hat, die Zusammenhänge herzustellen, musst du sie deutlich machen. Am besten tust du das mit einem klaren, nachvollziehbarem Aufbau und indem du jeder deiner Stationen eine kurze Beschreibung hinzufügst, in der du diejenigen Punkte herausstellst, die für das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, relevant sind.

3. Fachchinesisch

Fachbegriffe, Fremdwörter und raffinierte Satzkonstruktionen wirken kompetent und schinden Eindruck? Selbst wenn das bei deinem Abteilungsleiter in spe der Fall wäre – aller Wahrscheinlichkeit nach ist er nicht der erste, der deine Bewerbung liest. Im HR sitzen nicht lauter Menschen, die Spezialisten in jedem Fachgebiet sind. Wenn deine Bewerbung für jemand aus einem anderen Bereich also schlicht unverständlich ist, darfst du dich über eine Absage nicht wundern. Also: Weniger Fachjargon, mehr Alltagssprache und sinnhafter Kontext. Bring hier gern auch Schlüsselworte aus der Stellenbeschreibung ein.

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