Frau kaffee tasse traumjob qualifiziert
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Du bist qualifizierter als du glaubst! Warum du dich an deinen Traumjob trauen solltest

Max by
23 Sept 2015 um 15:58

Nach unzähligen wenig interessanten Stellenausschreibungen ist sie auf einmal da: Die Anzeige für deinen absoluten Traumjob. Auf das begeisterte Herzrasen folgt Ernüchterung: Er ist perfekt, aber die Anforderungen sind zu hoch. Und jetzt? Schweren Herzens akzeptieren, dass du noch nicht so weit bist, oder mutig sein?

Wir alle wissen, wie leicht es ist, sich von der (vermeintlichen) Perfektion einschüchtern zu lassen. Und genau das ist oft das Problem: Jedem Bewerber ist bewusst, dass er nicht 100% der ausgeschriebenen Anforderungen erfüllen muss. Aber beim Traumjob bewirbt es sich mit 60 oder 70% nur halb so leicht wie bei einem durchschnittlichen. Damit du aufgrund dieses Angstdenkens deine Chance nicht verpasst, hier ein paar Qualifikationen, die dir bisher vielleicht gar nicht bewusst waren – die aber sehr überzeugend sein können.

1. Leidenschaft

Berufserfahrung, Skills und Qualifikationen hin oder her – der Wert von Passion für ein Berufsfeld, ein Unternehmen oder ein Projekt ist nicht zu unterschätzen.

Wer mit Leidenschaft bei der Sache ist, ist automatisch engagierter und zielstrebiger, immer aktiv an Verbesserungen und neuen Lösungen interessiert und gehört in aller Regel zu den Mitarbeitern, die auch ihre Kollegen inspirieren, mitziehen und zu Bestleistungen antreiben.

Wenn ein potenzieller Arbeitgeber wahre Leidenschaft in dir erkennt, ist das Gold wert. Besonders, wenn du unsicher bist, ob deine Qualifikationen für deinen Traumjob ausreichen: Zeig deine Begeisterung schon im Anschreiben! Erzähl, was dich mit dem Unternehmen verbindet und was genau dich so sehr an der ausgeschriebenen Stelle begeistert.

2. Du bist lern- und anpassungsfähig

Eine neues Programm erlernen, dich in neuen Strukturen zurechtfinden und neue Aufgaben bewältigen? Kein Problem für dich. Ganz im Gegenteil: Du freust dich über Neues – schliesslich gibt es kein besseres Mittel gegen Langeweile. So selbstverständlich diese Einstellung für dich ist: das ist sie nicht für jeden! Zeig also in deiner Bewerbung, dass du bei den für dein Berufsfeld relevanten Skills und Technologien auf dem neuesten Stand bist.

3. Ideen

Den meisten erfolgreichen Unternehmen mangelt es weniger an erfahrenen Mitarbeitern als an frischen Ideen. Prozesse, Systeme, Entscheidungswege und Herangehensweisen, die als „altbewährt“ bezeichnet werden, sind tatsächlich oft schlichtweg veraltet und überholt – und das kostet Zeit und Geld.

Das ist der Punkt, an dem du deine „Unerfahrenheit“ in eine Qualifikation umkehren kannst: Mit unvoreingenommenem Blick und cleverem Köpfchen ist es ein Leichtes, diese Dinge aufzudecken und zu erkennen, was langjährigen Mitarbeitern gar nicht (mehr) auffällt.

Um diesen Mehrwert rüberzubringen, solltest du schon vor der Bewerbung damit anfangen: Bring schon im Anschreiben ein paar Dinge ein, die dir aufgefallen sind und die du anders gestalten würdest. Wenn deine Ideen gut sind und mit der Unternehmensphilosophie zusammenpassen, hast du den Fuss in der Tür!

4. „Echte“ Erfahrungen

Nur weil du bei der Berufserfahrung nicht auf die gewünschte Anzahl an Jahren kommst, heisst das noch lange nicht, dass du nichts zu bieten hast. Du musst nur mal ernsthaft darüber nachdenken, um garantiert auf relevante Fähigkeiten und Erfahrungen zu stossen.

Du führst „nur so nebenher“ einen Blog? Das spricht für deine Schreib- und Kommunikationsskills sowie für dein technisches Verständnis. Du hast mal eine Jugendgruppe auf Ferienreise betreut? Dann kannst du sicher die Aufmerksamkeit einer (eher schwierigen) Gruppe gewinnen, dich durchsetzen, mit Stress umgehen und hast gute organisatorische Fähigkeiten.

Diese Liste liesse sich nahezu unendlich weiterführen – steh zu deinen Stärken und stell dein Licht nicht unter den Scheffel! Personaler sind keine Roboter, die nur Berufserfahrungen abhaken. Sie wissen die „echten“ Fähigkeiten zu schätzen – also präsentier sie ihnen!

Du findest es komisch, Skills anzugeben, die du dir vor Jahren in der Schulzeit angeeignet hast? Es geht nicht in erster Linie darum, woher du sie hast, sondern dass du sie hast – und vor allem darum, dass du sie im Job einsetzen kannst. Konzentrier dich in der Bewerbung also darauf, sie auf die Jobrolle zu übertragen.

Nicht bewerben ist auch keine Lösung

Selbstbewusstsein und ein bisschen Mut gehören zum Ergattern des Traumjobs dazu. Ein grosser Teil ist die richtige Einstellung. Du bist jung: Heisst das jetzt in erster Linie, dass du unerfahren bist, oder dass du frischen Wind und neue Ideen mitbringst? Du hast noch nicht viel gearbeitet: Heisst das, dass du am laufenden Band blöde Fragen stellst, oder dass du top motiviert bist und Lust auf Lernen hast?

Kurz: Natürlich hast du was zu bieten! Du musst deine Fähigkeiten nur erst einmal selbst zu schätzen lernen und dich dann trauen, sie in der Bewerbung auch darzustellen. Ja, vielleicht bekommst du den Job trotzdem nicht. Wenn du dich nicht bewirbst, aber auch nicht. Und wer weiss: Wenn es beim ersten Mal nicht ganz gereicht hat, kommt man vielleicht bei der nächsten Vakanz auf dich zurück.

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